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Wirtschaftliche Long-Covid-Folgen für EPU verhindern

EPU-Beiratsvorsitzende Nicole M. Mayer verstärkt den Aufruf von WK-Vizepräsident Legner, gegen die pandemiebedingten riesigen Lücken in den Pensionskonten von Unternehmern vorzugehen. 

WK-Beiratsvorsitzende Nicole M. Mayer
© WKK/Huditsch
„Der Weckruf zu den Covid-19-bedingten Pensionslücken von Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin Astrid Legner muss unbedingt erhört werden“, ist Nicole M. Mayer, Vorsitzende des Beirats für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) der Wirtschaftskammer Kärnten überzeugt. „Unsere EPU schultern alle Aufgaben im Unternehmen alleine. Die Krise hat neben der finanziellen vor allem die emotionale Belastung erhöht.“ Mit innovativem Denken und einem enormen Engagement waren es gerade die EPU, die diese Krise gut gemeistert haben. Die unverschuldet erlittenen Umsatzeinbußen führen jedoch zu beachtlichen Lücken in der Pensionsvorsorge. „Kompensationsmaßnahmen wie bei der Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit im Angestelltenbereich sind unumgänglich“, unterstreicht Mayer.

„Sinken im Unternehmen die Umsätze, führt das zu geringeren Beitragszahlungen, was automatisch beträchtliche Löcher in der Alterspension reißt“, warnt Mayer. „Arbeitnehmer in Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit erhalten vom Staat Beitragsgutschriften, wenn auch reduziert. Die Unternehmer schauen nach aktuellem Stand durch die Finger.“

Soziale Gerechtigkeit besonders für Einzelkämpfer

Rund 21.000 EPU bilden eine wesentliche Säule der Kärntner Wirtschaft. Besonders jene Branchen, die in den vergangenen Monaten einen Totalausfall erlitten haben, haben Pensionseinbußen von bis zu 2,5 Prozent zu erwarten. Für die Unternehmer entsteht hier ein kumulierter Schaden von bis zu 20.000 Euro in der Pension. „Hier darf auf die Unternehmer nicht vergessen werden. Ein löchriges Maßnahmennetz kann nicht akzeptiert werden“, bringt es Mayer auf den Punkt.

„Die Gruppe der EPU ist selbst in Krisenzeiten gewachsen“, so Mayer. Gründe dafür seien die Flexibilität und das rasche Handlungsvermögen durch eine hohe Anpassungsfähigkeit. „Wir sprechen hier von mutigen Menschen, die in herausfordernden Zeiten das Heft selbst in die Hand genommen haben und sich einen Arbeitsplatz geschaffen oder erfolgreich erhalten haben. Dafür dürfen sie im Alter nicht bestraft werden.“ Die Entscheidung für die Selbstständigkeit falle bewusst – das sagen über 90 Prozent der österreichischen EPU. „EPU entlasten damit den Arbeitsmarkt, schaffen über kurz oder lang Arbeitsplätze. Sie sind ein wesentlicher Wirtschaftsmotor in unserem Land“, ist die Beiratsvorsitzende überzeugt.  

Informationsoffensive rund um die Alterspension

Die von der Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten angekündigte Informationsoffensive werde auch vom EPU-Beirat unterstützt: „Im beruflichen Alltag verliert man das Thema Pension oft aus den Augen. Wir bleiben an dem Thema dran, um Schreckgespenstern wie der Altersarmut schon früh den Wind aus den Segeln zu nehmen“, schließt Mayer. „Dabei ist jetzt auch die Politik gefordert.“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Ing. Mag. Herwig Draxler
EPU-Beauftragter
T 05 90 904 – 770
E herwig.draxler@wkk.or.at

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