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Wirtschaft wird Teil der Euregio Senza Confini

Die Unternehmen der Regionen Friaul-Julisch Venetien, Veneto und Kärnten – vertreten durch ihre jeweiligen Wirtschaftskammern - sind ab sofort Teil der gemeinsame Euregio „Senza Confini“.

Geeinte Politik, starke Wirtschaft: Giovanni Pavan (Udine/Pordenone), Jürgen Mandl , Antonio Paoletti (Trieste/Gorizia), Präsident Massimiliano Fedriga (Friaul-Julisch Venetien), LH Peter Kaiser, Federico Caner (Veneto), Mario Pozza (Venezia).
© LPD/Peter Just Geeinte Politik, starke Wirtschaft: Giovanni Pavan (Udine/Pordenone), Jürgen Mandl , Antonio Paoletti (Trieste/Gorizia), Präsident Massimiliano Fedriga (Friaul-Julisch Venetien), LH Peter Kaiser, Federico Caner (Veneto), Mario Pozza (Venezia).
Eine diesbezügliche Vereinbarung wurde heute unter dem derzeitigen Euregio-Vorsitz von Kärntens LH Peter Kaiser von Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl und seinen Amtskollegen Mario Pozza (Venedig), Antonio Paoletti (Triest/Gorizia) und Giovanni Pavan (Udine/Pordenone) feierlich unterzeichnet. Eines der gemeinsamen Projekte ist der grenzenlose Lehrlingsaustausch, unterstrich Kaiser: „Uns geht es darum, eine klare Rechtsgrundlage für alle Beteiligten – die Lehrlinge, die Betriebe, die Politik – zu schaffen. Mit den Wirtschaftskammern haben wir hier die potentesten Partner an unserer Seite.“

Dabei gibt es schon umfangreiche Vorarbeiten der Wirtschaft, auf die sich die politische Intitiative nun stützen kann, weiß Mandl, der sein Projekt des Alpen-Adria-Lehrlings im Handel schon seit Jahren vorantreibt: „Wir arbeiten aber auch am Tourismuslehrling, um die Barrieren für eine überregionale  Ausbildung kleiner zu machen.“ Für den Alpen-Adria-Raum sei das heute unterzeichnete Dokument von großer Bedeutung, sei es doch ein Bekenntnis der Politik zu einer engeren wirtschaftlichen Kooperation. Mandl: „Das ist ein wesentlicher Beitrag zu einem Europa der Regionen, deren wirtschaftliche Bedeutung mit zunehmendem Tempo wächst.“

Geht es nach LH Kaiser, soll die jetzige Euregio „Senza Confini – ohne Grenzen“ (ein Raum mit 35.645 Quadratkilometern und 7,3 Millionen Einwohnern) bald um den Begriff „brez meja“ erweitert werden: Die Gespanschaft Istrien hat bereits Interesse angemeldet, nun wird geprüft, der kroatischen Halbinsel vorerst über einen Beobachterstatus die Teilnahme zu ermöglichen. Dies will LH Kaiser als „zarten Hinweis“ in Richtung Slowenien verstanden wissen, das man seitens der Euregio auch gerne im Boot hätte. Für die dazu notwendigen organisatorischen Strukturen werde man eine Lösung finden, ist Kaiser überzeugt.

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