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Wirtschaft will "Stolz auf Kärnten" sein

Wirtschaftsparlament setzt auf positive Signale aus Kärnten und beschließt einstimmig Kammerbudget für 2016.

Mit einer Motivationsrede schwor am späten Dienstagnachmittag Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl die Delegierten zum Kärntner Wirtschaftsparlament auf eine positive Grundstimmung ein. Mandl: „Nichts wird besser, wenn wir uns jeden Tag aufs Neue gegenseitig Schauermärchen erzählen und uns immer mehr den Blick aufs Wesentliche verstellen. Und für mich ist das Wesentliche, dass wir ein aktiver, starker und schöner Wirtschaftsstandort sind, und dieser Stärke müssen wir uns endlich wieder mehr bewusst werden.“ Der Slogan „Stolz auf Kärnten“ soll künftig als Dachmarke die Kommunikation der Wirtschaftskammer begleiten.

Die etwa 120 Delegierten - allesamt Kärntner Unternehmer - stellten sich hinter Mandls Appell und nahmen ohne Wortmeldung einstimmig den vom Finanzreferenten der Wirtschaftskammer Kärnten, Mag. Peter Gauper, er­läuterten und nach den vom Ge­setzgeber auferlegten Grundsätzen der Zweckmäßigkeit, Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit erstellten Voranschlag für das Haushaltsjahr 2016 an.

Das Kammerbudget umfasst die Kammer und die dazugehörigen Betriebe gewerblicher Art, die Wifi Kärnten GmbH budgetiert selbständig. Im Rahmen des Kammerbudgets werden für Wifi-Investitionen 677.200 Euro veranschlagt, die über Mietverrechnung durch die Wifi GmbH getragen werden.

Die Kammer plant Umsatzerlöse (Umlagen, Gebühren und Leistungserlöse) und sonstige betriebliche Erträge in Höhe von Euro 27.432.100. Dem gegenüber stehen betriebliche Aufwendungen von Euro 31.643.600. Im betrieblichen Aufwand sind gemäß Haushaltsordnung der Wirtschaftskammern auch Investitionen in Höhe von Euro 3.062.700 enthalten, die durch zweckgebundene Rücklagen finanziert sind. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und der Bewegungen aus der Auflösung von zweckgebundenen Rücklagen ergibt sich für das Haushaltsjahr 2016 ein ausgeglichenes Budget.

Die Voranschläge der insgesamt 65 Fachgruppen ergeben einen Bilanzverlust von 584.300 Euro, deren Deckung durch die Ausgleichsrücklagen gegeben ist.

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