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Wirtschaft und Politik ziehen gemeinsam an einem Strang

In knapp zwei Wochen wird der Kärntner Landtag gewählt. Vorab stellten sich die Spitzenpolitiker den Fragen der Wirtschaft.

Die Spitzenkandidaten für den Kärntner Landtag unterzeichneten den „Letter of Intent“. Gemeinsam mit der Wirtschaft sollen nach der Wahl konkrete Maßnahmen für den Standort Kärnten umgesetzt werden.
© WKK/Wajand Die Spitzenkandidaten für den Kärntner Landtag unterzeichneten den „Letter of Intent“. Gemeinsam mit der Wirtschaft sollen nach der Wahl konkrete Maßnahmen für den Standort Kärnten umgesetzt werden.
Noch steht nicht fest, wer bei der Landtagswahl am 4. März das Rennen machen wird. Die Zugänge der Parteien zu Wirtschaftsthemen standen aber bereits Montagabend bei einer Podiumsdiskussion im WIFI Klagenfurt im Mittelpunkt. Über 200 Gäste lauschten vor Ort der Diskussion, während über 1000 Personen die Gespräche im Live-Stream mitverfolgten.

Moderator, Unternehmer und WK-Vizepräsident Otmar Petschnig moderierte die Gesprächsrunde, bei der sich die fünf Spitzenkandidaten Peter Kaiser (SPÖ), Gernot Darmann (FPÖ), Christian Benger (ÖVP), Rolf Holub (Grüne) und Gerhard Köfer (Team Kärnten) den Fragen der Unternehmer und WK-Funktionäre Klaus Kronlechner, Eva Hoffmann und Martin Zandonella.



60 Sekunden hatten die Befragten jeweils Zeit für ihre Antworten zu den Fragen aus den drei Themen Standort und Digitalisierung, Unternehmerfreundlichkeit/Verwaltung/Bürokratie und Fachkräfte. In Kurzvideos kamen auch Unternehmer mit ihren Anliegen zu Wort. Bei den großen Punkten der Debatte wie dem Abbau der Bürokratie, dem Ausbau der Infrastruktur und einem nachhaltigen Plan zur Ausbildung von Fachkräften gab es überwiegend Zustimmung. Bei der Frage der Finanzierung und der Priorität der Vorhaben gingen die Meinungen der Parteien jedoch auseinander. Generell wolle man Unternehmen stärker in die Regierungsplanung einbeziehen.

Abschließend unterzeichneten die Vertreter der Politik einen „Letter of Intent“ für den Wirtschaftsstandort Kärnten. „Das erklärte Ziel ist es, gemeinsam über Parteigrenzen hinweg für Kärntens Wirtschaft zusammenzuarbeiten und an einem Strang zu ziehen“, so WK-Präsident Jürgen Mandl.

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