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Wirtschaft stellt die Weichen

WKÖ-Präsident Leitl und WKK-Präsident Mandl bringen unternehmerische Schwerpunkte in die Landeswirtschaftsreferentenkonferenz ein.

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© WKK/fritzpress

Mit konkreten Unternehmeranliegen haben sich heute WKÖ-Präsident Christoph Leitl und WKK-Präsident Jürgen Mandl bei der Konferenz der österreichischen Wirtschaftslandesräte in Pörtschach zu Wort gemeldet. Leitl stellte dabei ein 17-Punkte-Programm zur Deregulierung und Entlastung der heimischen Wirtschaft vor: „Wir haben die Verankerung einer Staatszielbestimmung für Beschäftigung, Wirtschaftsentwicklung, Infrastrukturförderung, Innovation und Forschung vorgeschlagen - in der Verfassung, um die Wertigkeit zu dokumentieren, und in den Verfahren, um die Umsetzung zu beschleunigen.“

Investitionszuwachsprämie ein voller Erfolg

Im Namen der Kärntner Wirtschaft hatte WKK-Präsident Jürgen Mandl schon in der Früh die hochrangige politische Runde am Wörthersee begrüßt. Er betonte den Erfolg der Investitionszuwachsprämie und appellierte an die Landeswirtschaftsreferenten aus ganz Österreich, diesen Weg fortzusetzen: „Das Investitionsniveau ist noch immer nicht dort, wo es vor der Finanz- und Wirtschaftskrise war. Der Bedarf ist, die Bereitschaft der Unternehmer ist da.“ Auch Mandl sprach sich klar gegen die Umsetzung weiterer Natura2000-Forderungen aus: „Wenn wegen der Armleuchter-Alge die Schutzgebiete wie geplant ausgedehnt werden, gibt es an keinem Kärntner See mehr Tourismus.“ Vielmehr sei für die Kärntner Wirtschaft die Umsetzung des „Plans 200K“ notwendig, um von derzeit 185.000 Arbeitsplätzen auf 200.000 Jobs in Kärnten zu kommen. Die Vorschläge würden derzeit auf Ebene der Sozialpartner akkordiert, Mandl hofft auf einen Beschluss vor dem Sommer: „Wir tun alles Menschenmögliche, um Kärnten wirtschaftlich wieder auf die richtige Spur zu bringen.“

Entscheidungsfähig, handlungsfähig, zahlungsfähig!

Gastgeber Wirtschaftslandesrat Christian Benger bezeichnete die Konferenz aller Wirtschaftslandesräte Österreichs mit Staatssekretär Harald Mahrer und den Wirtschaftsvertretern als einen Höhepunkt für das Land Kärnten und meinte mit einem Schuss Ironie: „Wir sind entscheidungsfähig, handlungsfähig und zahlungsfähig!“ Staatssekretär Harald Mahrer brach eine Lanze für den Breitbandausbau: „Wir sind im Hintertreffen und müssen deutlich besser werden.“ Eine große Gelegenheit dazu sei der Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes, ein entsprechender Masterplan werde von der Bundesregierung bis zum Sommer vorgelegt. Mahrer: „Es wäre vollkommen unverantwortlich, die Chance als Pilotland für die 5G-Technologie liegenzulassen. Aber dazu braucht es Rückgrat und Mut, nicht Inszenierung und Parteipolitik.“

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