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Wirtschaft sagt Nein zum Rückbau der B70

WK-Präsident Mandl wirft der Politik leichtfertigen Umgang mit Steuermitteln vor: "Da haben einige noch nicht verstanden, in welcher Situation sich das Land befindet!"

"Der nun angekündigte Rückbau der B70 ist ein Musterbeispiel für den leichtfertigen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Während es im Landesbudget hinten und vorne an Mittel für die Straßensanierung fehlt, will man hunderttausende Euro für den Rückbau einer intakten und wichtigen Verkehrsverbindung zum Fenster hinaus werfen. Mir scheint, dass einige Politiker noch nicht verstanden haben, in welcher dramatische Situation sich das Land Kärnten befindet", kritisiert WK-Präsident Jürgen Mandl.

Besonders hart geht Mandl mit SPÖ-Bezirksobmann Jakob Strauß ins Gericht, dem er vorwirft, er würde Einzelinteressen von Anrainern - die immer gewusst hätten, was es bedeutet, neben einer wichtigen Landesstraße zu leben - über die gesamtwirtschaftlichen Interessen einer gesamten Region – die er eigentlich  zu vertreten hätte - stellen. Mandl: "Die öffentliche Hand und damit alle Kärntner Steuerzahler sollen zur Kasse gebeten werden, weil einige wenige ihre Häuser auf billigen Baugründen entlang der B70 errichtet haben und nun überrascht sind, dass Straßen auch von Pkw und Lkw genutzt werden. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage: Wo waren die Herren Bürgermeister, die bei Umwidmungen und Baugenehmigungen entlang der B70 zugestimmt haben?"

Die aktuellen Verkehrszählungen würden überdies belegen, dass die Straße nur zu einem Zehntel ausgelastet sei und ein Vielfaches an Verkehr aufnehmen könnte. Unterstützt werden seitens der Wirtschaft alle Maßnahmen, um Mautflüchtlinge von diesem Straßenabschnitt an der B70 fernzuhalten. Mandl: "Wir haben die Landesregierung mehrfach auf die negativen Folgen von regionalen Verkehrsverboten auf die heimischen Betriebe hingewiesen. Offensichtlich haben aber persönliche Kontakte einzelner Anrainer in die Landesregierung mehr Gewicht als die Anliegen einer ganzen Wirtschaftsregion."

Der geplante Rückbau sei angesichts der Budgetsituation des Landes ein wahrer Schildbürgerstreich: Kärntenweit seien die Landesstraßen in einem katastrophalen Zustand, es fehle an allen Ecken und Enden das Geld für dringend nötige Sanierungsmaßnahmen. "Und außerdem verschlechtert der Rückbau die wichtige Verkehrsverbindung für Pendler und Wirtschaftstreibende aus Südkärnten in die Landeshauptstadt. Die Wirtschaft lehnt diesen Unfug strikt ab", so Mandl.

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