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Wirtschaft investiert in Bildung

Bildung und Wissen werden künftig ausschlaggebend für Standortqualität und Wirtschaftswachstum sein: Die Wirtschaftskammer Kärnten und die Industriellenvereinigung Kärnten nehmen ihre diesbezügliche Verantwortung zum Beispiel in Form der Exzellenzstipendien und der Unterstützung der International School Carinthia (ISC) wahr.

Vor fünf Jahren nahmen die IV Kärnten, die Wirtschaftskammer Kärnten sowie einige Unternehmer die Exzellenz-Ausbildung junger Menschen selbst in die Hand: Gemeinsam wurde eine österreichweit einzigartige Stipendienaktion gestartet. "Bis dato, und wir befinden uns jetzt in der sechsten Runde, konnten wir bereits 65 Stipendien à 10.000 Euro vergeben. Heuer kommen wieder sechs dazu", gab Otmar Petschnig, Vizepräsident der WK Kärnten und Vorstandsmitglied IV Kärnten, bei der heutige Pressekonferenz an: "Wir schließen mit den Exzellenzstipendien eine echte Lücke in unserem Stipendiensystem. Es gibt nämlich keine wirklich substanzielle Unterstützung für hoch begabte junge Wissenschaftler, die schon ab dem Bachelor-Abschluss ansetzt."

WK-Präsident Jürgen Mandl, Stipendiatin Esther Maria Fellinger, IV-Vizepräsident Oliver Zlamal und WK-Vizepräsident und IV-Vorstandsmitglied Otmar Petschnig läuteten die sechste Runde der Exzellenzstipendienvergabe ein. Foto: WKK/fritzpress
WK-Präsident Jürgen Mandl, Stipendiatin Esther Maria Fellinger, IV-Vizepräsident Oliver Zlamal und WK-Vizepräsident und IV-Vorstandsmitglied Otmar Petschnig läuteten die sechste Runde der Exzellenzstipendienvergabe ein. Foto: WKK/fritzpress


Wie man zu so einem Stipendium kommt, verriet Oliver Zlamal, Vizepräsident der IV Kärnten und Juryvorsitzender: "Der Bewerber oder die Bewerberin darf nicht älter als 30 Jahre sein, muss die österreichische Staatsbürgerschaft, einen klaren Bezug zu Kärnten und mindestens ein abgeschlossenes Bakkalaureat haben und eine Mindestaufenthaltsdauer von sechs Monaten im Ausland anstreben. Bevorzugt werden Bewerbungen aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), andere sind aber nicht ausgeschlossen. Einreichungen werden noch bis 15. Dezember angenommen." Wer ein Stipendium erhält, entscheiden die Jurymitglieder Otmar Petschnig, WK-Vizepräsidentin Sylvia Gstättner, Manfred Haas von Infineon, Paul Hartmann von Joanneum Research (Bereich "Materials"), Christoph Magnes von Joanneum Research (Bereich "Health") sowie Roland Sommer, Geschäftsführer der österreichweiten Industrie-4.0-Plattform.

Bildung bietet Standortsicherheit

Aber die Stipendien sind bei weitem nicht der einzige Beitrag der Wirtschaft zum Megathema Bildung. Wie Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl ergänzte, seien die Aktivitäten der Wirtschaft zur Förderung talentierter Menschen vielschichtig und würden schon im Kindergarten beginnen. Ein wesentlicher Baustein der Bildungsinitiativen sei die International School Carinthia (ISC) in Velden, die es geschafft habe, innerhalb von drei Jahren zu einem Standortfaktor zu werden. Mandl: "Familien ziehen nach Kärnten, um ihren Kindern hier an der ISC die Ausbildung zu ermöglichen." Für die zahlreichen internationalen Mitarbeiter der Kärntner Wirtschaft sei die ISC von besonderer Bedeutung.



Umso wichtiger sei der Umstand, dass die International Baccalaureate Stiftung der ISC nach eingehender Prüfung ihr Zertifikat für das Primary Years Programme (PYP, vergleichbar der österreichischen Volksschule) verliehen habe. Die 1968 gegründete und in Genf ansässige IB-Stiftung ist eine der wichtigsten und anerkanntesten Zertifizierungsstellen für 4.500 Schulen in 147 Ländern der Welt. Mandl: "Das bedeutet für weltweit tätige Mitarbeiter, dass jederzeit weltweit ein Schulwechsel möglich ist. Kärnten hat damit einen bedeutenden Standortvorteil vor anderen Regionen." Die Wirtschaftskammer sei sehr stolz darauf, bei diesem zeitgemäßen Projekt Partner und Mitträger zu sein. Kärntens Wirtschaft unterstützt die ISC mit 400.000 Euro pro Jahr.

Wirtschaft investiert

Generell sind Schulterschlüsse beim Thema Bildung für den Standort Kärnten essentiell. Denn: Mitarbeiter mit einer soliden Ausbildung, einer herausragende Expertise in ihrem Spezialgebiet und mit Erfahrung in anderen Ländern sind für das exportorientierte Kärnten ein Garant für Wirtschaftswachstum. "Dazu braucht es auch Mut. Und zwar Mut zur Leistung, zum Wettstreit und zur Bildungselite! Das ist etwas, womit wir in der Wirtschaft tagtäglich leben. Wir brauchen Menschen, die Herausforderungen suchen", so Otmar Petschnig.

Die Wirtschaft investiere aber noch viel mehr in das Thema Bildung und in Spitzenleistung: Neben Kindergarten und ISC gebe es die duale Ausbildung mit der Talenteakademie, in der aktuellen Gewerbeordnungsreform werde der Meistertitel dem Bachelor gleichgestellt. "Unser wesentliches Ziel ist es, international bei der Qualifikation Schritt halten zu können", unterstreicht Mandl: "In Kärnten wird jeder zweite Euro im Export verdient, österreichweit sind es 60 Prozent: Jede Bildungsmaßnahme ist wichtig, um die Position Kärntens in der Welt zu stärken."

Erfahrungsbericht

Esther Maria Fellinger, Kärntner Exzellenz-Stipendiatin 2015 und Kärntnerin des Jahres im Rahmen der FEMME 2015, agierte als Testimonial und gab einen Einblick in ihre Erfahrungen: "Ich kam von der Montanuni in Leoben und ging an die École Nationale Supérieure des Mines de Paris, eine Eliteuni für Ingenieure, wo ich mich mit dem zentraleuropäischen Energiemarkt beschäftigt habe. Das Stipendium hat mir viele Sorgen abgenommen. Ich musste mir dadurch um Studiengebühren und deutlich höheren Lebenserhaltungskosten in Frankreich keine Gedanken machen. Zusätzlich konnte ich ein gutes Netzwerk an Kolleginnen und Kollegen sowie Unternehmern aufbauen. Ideale Bedingungen also, um meine Masterarbeit in Paris fertigzustellen. Ich rate jedem Studenten: Glaubt an euch und nutzt solche Gelegenheiten, wenn sie euch geboten werden."

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