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Wirtschaft fordert Entschuldigung vom Landesschulratspräsidenten

"Eine Frechheit": WK-Präsident Mandl ist über Altersberger erbost, der die Schuld an mangelhaften Schülerleistungen bei den Eltern sieht, die nur eine Lehre abgeschlossen hätten.

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Das wollen die Kärntner Unternehmer nicht auf sich sitzen lassen: Der amtsführende Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger hatte Ende März in einem ORF-Interview die Schuld für das schlechte Abschneiden der Kärntner Schüler bei einer österreichweiten Überprüfung der Deutschkenntnisse auf die Eltern geschoben, die häufiger als in anderen Bundesländern lediglich einen Lehrabschluss hätten. Außerdem sind laut Altersberger Eltern in Kärnten weniger in der Lage oder auch willens, ihre Kinder beim Lernen zu unterstützen. Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl: "Das ist für mich ein bemerkenswerter Akt der Überheblichkeit, wenn das System Schule die Schuld am eigenen Versagen den Eltern in die Schuhe schiebt."

Er lasse sich von jemandem, der sein ganzes Berufsleben als Lehrer oder Lehrervertreter verbracht habe, die Lehre nicht schlechtreden, unterstrich Mandl. Er finde es mehr als billig, wenn sich Altersberger als Chef von 2900 Lehrern in Kärnten an den Eltern abputze, wenn die schulischen Leistungen nicht passen. Mandl: "Altersberger soll sich für diese Frechheit selbst bei der Nase und seine Verantwortung für die Ausbildung unserer Kinder wahrnehmen. Im Namen der Wirtschaft und der vielen erfolgreichen Unternehmer, die ebenfalls eine Lehre absolviert haben - wie zum Beispiel meine Eltern -, erwarte ich von Altersberger eine Entschuldigung."

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