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Wirtschaft braucht schnelleres Internet

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Jungen Wirtschaft, dem Software Internet Cluster und der Fachgruppe UBIT trafen sich erstmals alle Kärntner Glasfaseranbieter zu einem runden Tisch, um mit Gaby Schaunig, Technologiereferentin des Landes, über die Breitband-Zukunft des Landes zu diskutieren. Dabei waren sich alle einig: Ohne schnelles Internet verlieren Unternehmen den Anschluss an das internationale Geschehen und der Wirtschaftsstandort Kärnten büßt massiv an Attraktivität ein. Deshalb fordert die Junge Wirtschaft vom Land Kärnten 15 Millionen Euro für den raschen Ausbau der Breitbandinfrastruktur.

© WKK

Kärnten ist zu langsam. Zumindest was das Internet anbelangt. Darin sind sich die Kärntner Unternehmen einig. Damit sich das möglichst rasch ändert, fordert die Junge Wirtschaft vom Land Kärnten 15 Millionen Euro jährlich für den Breitbandausbau. „Wir brauchen ein flächendeckendes Breitband mit zumindest 100 Mbit pro Sekunde bis zum Jahr 2020“, plädierte Marc Gfrerer, IT-Start-up-Srecher und Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft. Erstmals kamen alle Kärntner Glasfaseranbieter zu einem runden Tisch zusammen, um auf Augenhöhe mit Technologiereferentin Gaby Schaunig über die Internetzukunft des Landes zu sprechen.

Breitband Runder Tisch
© WKK

In der Glasfaser liegt die Zukunft

Die Zukunft liegt in der Glasfaser - auch das bestätigten alle Diskutanten und Teilnehmer unisono. Daher müsse die Breitbandmilliarde rasch und zur Gänze mobilisiert sowie das Breitbandbudget des Landes aufgestockt werden. Zudem werden von den Unternehmen ein leistungsfähiger Glasfaserbackbone für das ganze Land und ein zuverlässiges Monitoring der aktuellen Ausbausituation als notwendig erachtet, um zukünftig in Kärnten wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein weiteres Hemmnis für die Wirtschaft sind die langwierigen Genehmigungsverfahren, die rund 18 Monate dauern. „Die Förderabwicklung muss schneller und einfacher werden“, forderte Gfrerer.

Um Genehmigungen und den Ausbau zu beschleunigen, schlug Martin Zandonella, Obmann der WK-Sparte Information und Consulting, vor, dass das Breitbandbüro des Landes die Gemeinden bei der Förderabwicklung unterstützt. „Das Tempo, in dem in Kärnten der Ausbau von Breitbandinternet vorangeht, kann in wenigen Jahren zu einem großen Problem für die Wirtschaft werden“, warnte Zandonella.

Hohe Anschlusskosten und Entgelte belasten derzeit Betriebe massiv, besonders in den Bezirken Feldkirchen und Wolfsberg. Für Bernhard V. Frumlacher, Fachvertretungsvorsitzender der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmen, sind diese hohen Kosten im ländlichen Raum für die Unternehmen unzumutbar und er sieht akuten Handlungsbedarf von der öffentlichen Hand. Digitale Masterpläne für Gemeinden sollen gesetzlich vorgeschrieben werden und mindestens zwei Prozent des Gemeindebudgets in den Breitbandausbau fließen.

Runder Tisch Breitband
© WKK

Die öffentliche Hand ist gefordert

Unternehmen wünschen sich von der Politik Aufklärungsarbeit, Bewusstseinsbildung und einen schnellen Breitbandausbau in den Gemeinden. LHStv. Gaby Schaunig möchte vermehrt Bundesfördermittel abholen und ist optimistisch, was den flächendeckenden Ausbau der Glasfaser in Kärnten anbelangt. Das Breitbandbüro mit Peter Schark sei dafür zuständig, die Rahmenbedingungen und die Ausschöpfung der Bundesförderungen zu verbessern. Konkrete Projekte seien durch die Anbieter umzusetzen. Ein flächendeckendes Glasfasernetz bis 2020 sei für Schark allerdings unrealistisch, obwohl Kärnten auf einem guten Weg sei.

Runder Tisch "Mission Breitband"

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