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Wirtschaft begrüßt Vorstoß für Nahversorgerförderung

„Eine funktionierende Nahversorgung ist für den Lebensstandort unverzichtbar“, unterstreicht Wirtschaftskammerpräsident Mandl.

WK-Rräsident Jürgen Mandl
© WKK/Bauer
Ausdrücklich begrüßt hat heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl einen Vorstoß der ÖVP im Kärntner Landtag, wonach der KWF eine Förderung für Nahversorger ins Programm aufnehmen soll. Hier sei es in den vergangenen Jahren zu einer bedenklichen Entwicklung vor allem hinsichtlich der Versorgung der weniger mobilen Bevölkerung und dem Angebot regionaler Lebensmittel gekommen. Mandl: "Die Wirtschaftskammer Kärnten ist bestürzt über die mit Ende 2017 erfolgte Einstellung der erfolgreichen Nahversorgerförderung, die in den vergangenen Jahren dazu geführt hat, dass viele regionale Nahversorger im peripher gelegenen Regionen weiterbestehen konnten. Da es ähnliche Nahversorgerförderungen in allen Bundesländern gibt, droht Kärnten zu einem absoluten Schlusslicht bei der Erhaltung eines lebenswerten ländlichen Lebensraumes zu werden."

Für die Aufrechterhaltung der vielfältigen Lebensstandorte abseits des Zentralraums müssten die regionalen Wirtschaftskreisläufe in Schwung gehalten werden. Mandl: "Die Nahversorgerförderung löst wichtige Effekte für den ländlichen Raum aus: Versorgung, aber auch Kommunikation, Identität, Arbeitsplätze, Kommunalabgaben und vieles mehr." Hier sei die Landespolitik aufgerufen, den Teufelskreis bei der Nahversorgung im ländlichen Raum zu durchbrechen: Die schrumpfende Landbevölkerung bedingt eine schwindende Kaufkraft und erschwert Nahversorgungsbetrieben das Überleben. Fehlende Nahversorgung und Arbeitsplätze sind für die junge Bevölkerung allerdings auch einer der Hauptgründe, in die nächstgelegenen Ballungszentren abzuwandern. Eine falsche Raumordnungspolitik, die das ungezügelte Wachstum von Einkaufszentren an den Ausfallstraßen von Ober- und Mittelzentren zulässt, verstärkt diese Problematik.

Mandl: "Die Nahversorgung ist ein identitätsstiftender Teil für eine Gemeinde, der unterstützt werden muss, wenn man die Erhaltung der Strukturen im ländlichen Raum ernst meint." Die Verfügbarkeit von Gütern des täglichen Bedarfs werde als Teil der Lebensqualität wahrgenommen, was auch Studien der Wirtschaftskammer belegen würden: 99 Prozent der Bevölkerung ist die klassische Nahversorgung wichtig oder sehr wichtig. Mandl: "Vor allem Menschen, die aus Alters- oder sonstigen Gründen nicht über ein Auto verfügen, und für die ökologische Vermarktung von Lebensmitteln in regionalen Wirtschaftskreisläufen ist die Aufrechterhaltung bzw. Ermöglichung dieser dezentralen Versorgungsstruktur unverzichtbar."

Die Wirtschaftskammer hat die Landesregierung daher bereits im Sommer ersucht, die Sicherung der Lebensmittelnahversorgung durch eine Weiterführung der Lebensmittelnahversorgerförderung zu unterstützen. Förderbare Maßnahmen sollten wie bisher ein Betriebsmittelzuschuss als Ausgleich für die erschwerten Bedingungen zur Betriebsführung in den peripheren Räumen sowie ein Personalkostenzuschuss zur Sicherung von Arbeitsplätzen in ländlichen Regionen sein. Mandl: "Nachdem sich die Kärnten-Koalition in ihrem Regierungsprogramm klar zu einer nachhaltigen Entwicklung des Standortes Kärnten, zur Stärkung und Belebung des ländlichen Raums und zur Sicherstellung des Zugangs zur kommunalen Infrastruktur - wozu auch eine funktionierende Nahversorgung gehört - bekennt, hoffe ich auf breite Zustimmung!"

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