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Wirtschaft begrüßt Heta-Lösung

Zum zweiten Mal hat Kärnten am 10. Oktober einen Abwehrkampf für sich entschieden. WK-Präsident Mandl will sich nicht lange mit Feierlichkeiten aufhalten und drückt aufs Reformtempo: "Erster Tag der Aufräumarbeiten!"

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nahm heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl die Lösung in der jahrelang schwelenden Heta-Katastrophe zur Kenntnis. "Einerseits begrüßt die Wirtschaft die Einigung mit den Gläubigern, weil damit die ewigen medialen Diskussionen und die latente Insolvenzgefahr ein Ende haben. Andererseits wird sich die ohnehin schwer angeschlagene finanzielle Situation Kärntens durch die Einigung weiter deutlich verschlechtern", erklärte Mandl.

Es sei nun offenbar endlich gelungen, den Schwelbrand zu löschen und ein Übergreifen auf das ganze Dorf zu verhindern. Dies sei allerdings kein Grund, sich erleichtert zurückzulehnen, im Gegenteil: "Heute ist für mich – selbstverständlich abgesehen vom Gedenken an die Kärntner Volksabstimmung - kein Feiertag, sondern der erste Tag der Aufräumarbeiten." In den vergangenen Jahren seien die notwendigen tiefgreifenden Reformen immer mit einer Lösung der Hypo-Heta-Krise verknüpft worden. Mandl: "Das ist nun gelungen, wofür ich Finanzminister Schelling und der Kärntner Zukunftskoalition im Namen der Kärntner Wirtschaft aufrichtig danke. Kärnten hat zum zweiten Mal in seiner Geschichte am 10. Oktober einen Abwehrkampf für sich entschieden und kann wieder mit einer intakten Perspektive in die Zukunft blicken – das sollten wir auch tun, und zwar sofort." Als Reformschauplätze nannte Mandl die Bereiche Verwaltung, Gesundheit und Soziales und betonte, dass es nicht um einen Kahlschlag gehe: "Wenn wir bei den Ausgaben nur den Durchschnitt der übrigen Bundesländer erreichen, ist schon viel gewonnen."

Kein Verständnis zeigte Mandl für die Haltung der FPÖ, die am Entstehen dieser für Kärnten lebensbedrohlichen Situation wenn auch vielleicht nicht alleinverantwortlich, so doch in jedem Fall massiv und vorrangig schuldbehaftet sei: "Mir ist schon bewusst, dass sich vor der Finanzkrise 2008 niemand vorstellen konnte, dass eine Landesbank und mit ihr beinahe das für sie haftende Bundesland in die Pleite rutschen würde. Aber die an Amnesie grenzende Kindesweglegung der Freiheitlichen, die bis auf den ehemaligen Landesrat Ragger zu keinem Zeitpunkt versucht haben, konstruktiv an einer Lösung für das Land mitzuwirken, ist angesichts der unzweifelhaften Urheberschaft der Katastrophe äußerst befremdlich."

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