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Wirtschaft begrüßt Fortschritte im Kampf gegen den Bahnlärm

Lärmschutz ist gut, aber der Druck in Richtung einer Neutrassierung müsse aufrechterhalten werden, verlangt WK-Präsident Mandl.

Zug Zuglärm Wörthersee Lärmschutz
© WKO

"Hie und da braucht die Politik auch einen Schubser, damit sich etwas bewegt!" Mit diesen Worten begrüßte WK-Präsident Jürgen Mandl das heute von Infrastrukturminister Leichtfried und Mitgliedern der Landesregierung vorgestellte Memorandum of Understanding zur Bahntrasse im Zentralraum Kärnten. "Genau genommen waren es zwei Schubser seitens der Wirtschaftskammer Kärnten, um nach zehnjährigem Stillstand für den Zentralraum endlich wieder Bewegung in die Planungsarbeiten zu bekommen."

Maßnahmen zur Lärmvermeidung geplant

Die zwei "Schubser", auf die sich Mandl bezieht, waren die beiden Wörtherseekonferenzen der Wirtschaftskammer im Herbst 2013 und im Frühjahr 2017 sowie der Vorschlag der Wirtschaftskammer, doch den Personenverkehr vom Güterverkehr zu trennen und umgehend mit einer neuen Trassenplanung für den Güterbahnverkehr zu beginnen. Mandl: "Ich finde die nun ins Auge gefassten Maßnahmen gut, dränge aber darauf, möglichst rasch mit den Planungsarbeiten für die Trassenführung zu beginnen und weiterhin den Druck aufrecht zu halten. Nur dann wird dieses Projekt in den Rahmenplan der ÖBB aufgenommen und - noch viel wichtiger – die Finanzierung für die Umsetzung sichergestellt."

Dass nun rasch mit der Errichtung weiterer Lärmschutzmaßnahmen begonnen wird, hält Mandl für selbstverständlich: "Die Bürger und die Gäste an den Bestandsstrecken entlang des Wörthersees und in den Städten Villach und Klagenfurt sind genauso vom Lärm betroffen wie die Menschen an den Bahnneubaustrecken und müssen auch gleich geschützt werden."

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