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Wirte fordern klare Ansagen vom Bund und mehr Tempo vom Land

Wann? Wie? Ab welcher Inzidenz? Nach wie vor gibt es von der Politik keinen klaren Plan und verlässliche Kriterien für Öffnungsschritte. WK-Wirtesprecher Stefan Sternad bezeichnet dies als „Schlag ins Gesicht für Gastronomen“.

Das gestrige Pressegespräch der Bundesregierung lässt Gastronomen ratlos zurück.
© AdobeStock/Halfpoint
Das gestrige Pressegespräch der Bundesregierung lässt Gastronomen ratlos zurück: Weder Datum noch konkrete Inzidenzwerte, ab denen ein Aufsperren möglich sein sollte, wurden genannt. Stattdessen wurde von geplanten Öffnungsschritten im April/Mai/Juni gesprochen. „Wir haben uns mehr Klarheit und ein konkretes Planungsmodell für Öffnungsszenarien erwartet. Bekommen haben wir halbgare Aussagen und Halbinformationen. Jetzt wissen wir genauso wenig wie zuvor“, ärgert sich Stefan Sternad, Obmann der WK-Fachgruppe Gastronomie. Er bezeichnet das Agieren der Politik als „Schlag ins Gesicht für Gastronomen“.

Josef Petritsch, Obmann der WK-Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, fordert rasch eine Perspektive für die Tourismuswirtschaft ein: „Eine Branche, die seit bald fünf Monaten geschlossen halten muss, muss sich wohl zumindest einen verlässlichen Plan und klare Kriterien für ein schrittweises Wiederhochfahren erwarten können.“ Das Unverständnis der Unternehmerinnen und Unternehmer, warum keine eindeutigen Richtlinien kommuniziert werden, ist mittlerweile groß. „Selbstverständlich ist uns klar, dass Betriebsöffnungen bei steigenden Infektionszahlen kaum möglich sind. Es muss aber möglich sein, klar zu definieren, ab welchen Kennzahlen Öffnungsschritte geplant sind“, so Petritsch.

Zusätzlich müsse so schnell als möglich „das Wie“ kommuniziert werden. „Die Betriebe müssen sich auf die geplanten Rahmenbedingungen einstellen können. Ob Sperrstunde oder Abstandsregeln: All diese Faktoren müssen bei der betrieblichen Planung berücksichtigt werden. Wir können derzeit nicht einmal planen, sondern sind wie ein Schiff am offenen Meer – ohne Segel und ohne Kompass“, bringt es Sternad auf den Punkt.

Kärnten muss Gas geben

Auch von Seiten des Landes wird dringend mehr Tempo eingefordert. Vor etwa einem Monat fand ein Gesprächstermin zwischen Vertretern der Landesregierung und der Tourismuswirtschaft statt. Seitdem herrscht Funkstille, obwohl weitere Gespräche zugesagt wurden. Auch bei den wesentlichen Themen wie beispielsweise dem Ausbau der Teststraßen habe sich seitdem kaum etwas getan. „Als Unternehmer hat man das Gefühl, die Politik erkennt die Dringlichkeit der Situation nicht. Anstatt alle Energie in die Pandemiebekämpfung zu stecken, wird anscheinend abgewartet und auf bessere Zeiten gehofft“, schüttelt der Kärntner Wirtesprecher den Kopf. Der Supergau wäre, als Bundesland nicht auf künftige regionale Öffnungsschritte vorbereitet zu sein. „Es kann jetzt nur ein Ziel geben: Wir müssen den Sieben-Tage-Inzidenzwert mit allen Mitteln senken. Ich möchte gar nicht daran denken, welche Auswirkungen der Ausfall der Sommersaison auf unsere Betriebe und auf die Wertschöpfungskette im Land hätte. Jetzt zählen nicht mehr die Minuten, sondern die Sekunden!“, fordert Petritsch sowohl Landeshauptmann Peter Kaiser als auch die zuständige Landesrätin, Beate Prettner, zu sofortigem Handeln auf.

Rückfragen
Wirtschaftskammer Kärnten
Fachgruppe Gastronomie
Mag. Guntram Jilka
T 05 90 90 4-610
E guntram.jilka@wkk.or.at

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