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Warnung vor "fliegenden Handwerkern"

Hochsaison bei Umbauarbeiten im Eigenheim. Wer dafür Handwerker beschäftigt, sollte auf heimische Fachkräfte setzen -  sonst kann der Sommertraum ganz schnell zum Albtraum werden.

"Wie alle Jahre um diese Zeit halten sich auch heuer wieder Handwerker ohne fixen Firmenstandort in Kärnten auf und bieten gutgläubigen Hausbesitzern ihre Dienstleistungen an", warnt Klaus Peter Kronlechner, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer.

Zumeist werden Hausbesitzer direkt und persönlich an ihren Grundstücken angesprochen und die Aufträge mündlich vereinbart. Dachsanierungen, Spenglerarbeiten, Pflasterverlegung, Malerarbeiten, Fassadenrenovierungen sind die häufigsten Angebote. "Bei der Abrechnung kommt es oft zu bösen Überraschungen, da keine Bereitschaft zur Ausstellung einer Rechnung besteht und auch überhöhte Beträge verlangt werden", so Kronlechner.

Konsumenten sollten wissen, dass ohne Rechnung und damit auch ohne Kenntnis der Firmenidentität keine Gewährleistungsansprüche gegenüber der ausführenden Firma geltend gemacht werden können. Ebenso kann eine gerichtliche Durchsetzung bestehender Ansprüche insbesondere bei Firmen aus dem Ausland Jahre dauern und enorme Kosten verursachen. Bei regionalen Handwerksbetrieben ist dieses Risiko wesentlich geringer, da österreichisches Recht anzuwenden ist und die nationalen Gerichte zuständig sind. Bei einer Auftragserteilung sollte man daher vorher genau überlegen, wem man einen Auftrag anvertraut - der Preis allein, so verlockend dieser oft sein mag, sollte nicht das einzige Kriterium sein, wonach man seine Entscheidung fällt. "Speziell im Gewerbe und Handwerk bewahrheitet sich der alte Spruch: trau, schau, wem", stellt Kronlechner abschließend fest.

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