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WKOsteraktion geht ins zweite Jahr

Mit einer Cashback-Aktion wollen WK-Präsident Mandl und Wirtschaftslandesrat Schuschnig heuer bereits zum zweiten Mal das regionale Ostergeschäft unterstützen.

Die WKOsteraktion war vor einem Jahr Auslöser weiterer Initiativen, von denen mittlerweile sieben abgeschlossen sind.
© AdobeStock/Thaut Images

Vor etwa einem Jahr haben Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig kurzfristig die Website „Das pack ma!“ (© Schuschnig) aus dem Boden gestampft, um im ersten Corona-Lockdown die Kärntnerinnen und Kärntner über regionale Einkaufsmöglichkeiten zu informieren und den Betrieben mit Abhol- und Lieferservices Umsatzmöglichkeiten zu bieten. „Niemals hätten wir es für möglich gehalten, dass sich so etwas wiederholen könnte“, meinte heute Präsident Mandl im Rückblick bei einem Online-Pressegespräch.

Zusätzliche oder ausgeweitete Hilfe notwendig

Aber die Pandemie geht in ihr zweites Jahr, und genau genommen ist die Situation im Moment sogar schlimmer als damals. Zum Vergleich: Als Österreich am 16. März 2020 in den ersten Lockdown ging, lag die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei zwölf. Aktuell liegt dieser Wert österreichweit bei 243, in Kärnten bei 201. Dazu kommt laut Mandl, dass sich nach einem Jahr trotz der Unterstützungsmaßnahmen und Corona-Pakete der Bundesregierung nicht nur die Stimmung vieler Unternehmerinnen und Unternehmer deutlich verschlechtert hat, sondern auch die finanziellen Spielräume. Mandl: „Sollte diese Situation weiter andauern, wird das ohne zusätzliche oder ausgeweitete Hilfe für viele Branchen nicht gehen. Die Leidensfähigkeit, das finanzielle Durchhaltevermögen und auch die Geduld vieler Selbstständiger ist am Ende, das müssen Bundes- und Landesregierung bei ihren Entscheidungen jetzt berücksichtigen.“

Mandl forderte dazu auf, trotz aller Widrigkeiten jetzt noch die „last mile“ zu gehen, „damit wir den Sommer genießen können“, und erneuerte seinen Wunsch, einen Öffnungsschritt zu machen, sobald es die Zahlen zulassen würden: „Eines ist klar: Die Unternehmer sind  gut vorbereitet, halten sich an Vorschriften, Maske und Abstand sind selbstverständlich. Und es sind keine dramatischen Infektionsfälle bekannt, die mit der Gastronomie, der Hotellerie, dem Handel oder dem Veranstaltungsbereich zu tun gehabt hätten. Vorarlberg macht uns vor, was möglich ist.“

Land unterstützt WKOsteraktion

Mit ein Grund, weshalb auch Landesrat Schuschnig dazu aufruft, mitzuhelfen: „Jeder von uns hat es selbst in der Hand. Ich wünsche mir, dass jeder seinen Beitrag leistet, damit wir zu einem vernünftigen Inzidenzwert kommen, der Öffnungen ermöglicht.“ Als man vor einem Jahr „Das pack ma!“ geschaffen habe, sei der Zuspruch groß gewesen: „Wir haben gehofft, dass das nicht lange eine Lebensader sein muss, aber können jetzt froh sein, dass wir auf die Plattform zurückgreifen können.“ 

Die gemeinsame WKOsteraktion unterstützt Schuschnig auch finanziell: „Ich empfehle das jedem und jeder wärmstens, der oder die auf der Suche ist nach einem Ostergeschenk. Aber man sollte sich beeilen - nicht nur, weil bald Ostern ist, sondern weil Cashback-Aktionen erfahrungsgemäß bald ausgeschöpft sind. Man hat selber etwas davon und unterstützt die heimische Wirtschaft mit seinem Einkauf - was kann es Besseres geben?“

Eine Einschätzung, die auch der Erfinder der WKOsteraktion, WK-Marketingleiter Markus Polka, teilt: „Das Projekt ist damals aus der Not heraus entstanden, aber es haben sich bis heute 3000 Betriebe angemeldet. Zeitweise war der Traffic auf der Seite so hoch, dass wir die Server wechseln mussten.“ Ein Erfolg steht bereits fest, ist Polka überzeugt: „Viele Menschen setzen sich heute bewusster mit ihrem Einkauf auseinander und verstehen, dass regional einkaufen wichtig ist und noch wichtiger werden wird.“ 

Weitere Initiativen geplant

Die WKOsteraktion war vor einem Jahr Auslöser weiterer Initiativen, von denen mittlerweile sieben abgeschlossen sind. Der Pörtschacher Kulinarik-Bonus ist noch im Laufen, zwei neue Projekte starten bald: In Klagenfurt werden ab 1. April täglich zwei Rechnungen aus City-Zehner-Betrieben oder City-Arkaden gezogen und rückerstattet, beim Lokal-Bonus Villach wird der Einkauf bei städtischen Gewerbe- und Handelsbetrieben mit einem Bonus in Form von Gastro-Gutscheinen unterstützt. Der Starttermin ist noch offen. Polka: „In Summe wurden schon bisher durch alle diese Aktionen 28.000 Rechnungen von unserem WK-Team kontrolliert und freigegeben. 900.000 Euro konnten wir rückerstatten und haben damit Einkäufe von 5,1 Millionen Euro im Kärntner Handel und mit Gutscheinen von Kärntner Betrieben ausgelöst.“

Zu Gutscheinen rät Landesrat Schuschnig auch beim heurigen Osterfest: „Ich kann dies Osteraktion nur wärmstens empfehlen und habe auch einen Tipp für die Kärntnerinnen und Kärntner: Denken Sie an die noch immer geschlossene Gastronomie und verschenken Sie zu Ostern beispielsweise einen Gutschein für ein gemeinsames Familienessen. Das ist nicht nur eine schöne Geste, sondern sorgt auch für Liquidität in den Betrieben!“

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