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WKK stößt innovativen Weiterentwicklungsprozess an

Bekenntnis zu Werten, gelebtes Unternehmertum und eine Vielzahl konkreter Projekte sollen die Wirtschaftskammer Kärnten zukunftsfit machen.

Mit einer eineinhalbtägigen "Zukunftswerkstatt" hat am vergangenen Wochenende Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl einen großangelegten Weiterentwicklungsprozess der Wirtschaftskammer Kärnten angestoßen. Die führenden Unternehmerfunktionäre legten dabei gemeinsam mit den leitenden Mitarbeitern der WK die Grund- und Meilensteine für die Strategie der WKK bis 2025 fest. Mandl: "Nach dieser überaus positiven Erfahrung bezüglich der Kreativität und des Engagements unserer Mitarbeiter, aber auch der konstruktiven Mitarbeit der Unternehmer als Spitzenfunktionäre bin ich überzeugt, dass wir 2025 das 175-jährige Jubiläum der Wirtschaftskammer in Österreich als starke Unternehmervertretung in neuer Frische feiern werden."

Aus Sicht Mandls ist dieser Prozess der Weiterentwicklung aus mehreren Gründen notwendig geworden. "Eine schlagkräftige Vertretung der Unternehmen muss sich auf den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mindestens ebenso mutig und entschlossen einstellen wie die Betriebe selbst. Und mir liegen im Zusammenhang mit der Steuerreform und einigen Gesetzesbeschlüssen in jüngerer Vergangenheit selbst einige Fragen am Herzen, von denen ich glaube, dass wir für unsere Organisation, aber vor allem für unsere Mitglieder geeignete Antworten finden müssen."

In vier Bereichen (Struktur&Prozesse, Kernleistungen&Positionierung, IT&Infrastruktur, Personal&Zusammenarbeit) haben Mitarbeiter und Unternehmerfunktionäre unter Einbeziehung von Experten wie David Pfarrhofer (market Institut) oder Wertetrainerin Christiane Benger gemeinsam die Grundlagen der künftigen Ausrichtung der WKK erarbeitet. So soll es in Zukunft zwar um eine kantigere Vertretung der Unternehmerinteressen gehen, trotzdem will die WKK verstärkt Allianzen in Richtung der Verwaltung und der Bildungseinrichtungen, aber auch mit den Eltern künftiger Lehrlinge und den Mitarbeitern in den Betrieben suchen. Extern werden neue Ansätze im Außendienst, intern ein Modernisierungsschub bei der Digitalisierung und den internen Abläufen die Wirtschaftskammer näher am Mitglied positionieren. Diese Grundüberlegungen aus der von Organisationsentwickler Udo Müller begleiteten Strategieklausur werden nun in weiteren Workshops im Detail verfeinert, im Haus implementiert und die Fortschritte von einer Steuerungsgruppe mitverfolgt. Mandl: "Wir gehen diesen Schritt im Interesse unserer Mitgliedsbetriebe, aber auch im Bewusstsein, als Organisation Vorbildfunktion hinsichtlich Effizienz und Effektivität unserer Arbeit zu haben. Diesem Selbstverständnis wollen wir gerecht werden."

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