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WKK-Video als Quoten-Hit

Mit dem Motto „Ohne Planungssicherheit fällt die Kärntner Wirtschaft – und fallen wir alle“ sorgte das Video der Kärntner Veranstaltungswirtschaft in ganz Österreich für Aufsehen.

Mit dem Video Aufmerksamkeit für die Nöte der Unternehmer zu erregen, ist gelungen
© WKK/Bauer

Von Facebook über Instagram, von YouTube über Puls4, von ServusTV über Zeitungen im ganzen Land – der als „Matratzen-Video“ bekannt gewordene Clip der Veranstaltungswirtschaft der Wirtschaftskammer Kärnten sorgte in den vergangenen Tagen für Furore. „No show ist für uns ein No-Go und deshalb initiierten wir diesen Videodreh, um auf die massive Unsicherheit in der Veranstaltungsbranche aufmerksam zu machen“, erläutert Hannes Dopler, Sprecher des WK-Beirats für die Branchen Eventtechnik, Eventagentur, Catering, Infrastruktur, Konzertveranstalter, Dekoration, Location, Feuerwerkstechnik, Clubkonzerte und Hochzeitsplanung, den Hintergrund.

Video geht auf Facebook viral

Mit dem Video Aufmerksamkeit für die Nöte der Unternehmer zu erregen, ist gelungen: Sensationelle 800.000 Personen wurden auf Facebook erreicht, 20.000 Menschen haben darauf reagiert, den Beitrag kommentiert und geteilt. Auf YouTube generierte das Video knapp 4.500 Aufrufe und auf Instagram wurde es über 3.000 Mal angeklickt. „Die Verbreitung des Videos passierte organisch, das heißt, wir haben keinen Cent in die Bewerbung investiert“, freut sich Markus Polka, Geschäftsführer des WK-Beirats, über den Erfolg. Auch Fernsehsender sowie Online- und Printmedien griffen das Thema auf. Puls4 brachte einen Beitrag im Frühstücksfernsehen, ORF Kärnten und KT1 strahlten Berichte aus, ServusTV sendet noch diese Woche etwas dazu und die Printmedien Kleine Zeitung, Kronen Zeitung, Heute sowie die Online-Plattformen Klick Kärnten und 5 Minuten schrieben darüber.

„Das Veranstaltungsverbot, die Lockdowns und die fehlende Perspektive machten und machen noch immer der gesamten Branche schwer zu schaffen. Mit dieser Video-Aktion wollten wir einmal mehr darauf aufmerksam machen und sind überzeugt, dass ein zusätzlicher visueller Reiz mehr auslöst als Gespräche“, meint Dopler. Ein Stück Planungssicherheit kehrte durch die geplanten Öffnungsschritte ab 19. Mai zurück, aber für den Branchensprecher reichen die bisher veröffentlichten Lockerungen nicht weit genug: „Von der Hochzeit bis zum Konzert, von der Theateraufführung bis zum Ironman – die Kärntner Veranstaltungswelt ist so vielfältig und so vieles ist noch unklar.“

Hochzeitsgesellschaften erst ab Juli erlaubt

Besonders der Bereich der Hochzeiten liegt Dopler im Magen: „Laut derzeitigem Wissensstand dürfen Hochzeitsgesellschaften erst ab 1. Juli nach der Zeremonie gemeinsam essen und trinken. Wir fordern, dass dieses Datum angepasst wird und auch schon ab Mitte Mai Hochzeitsfeiern möglich sein können. Außerdem muss für diese Art von Veranstaltung eine coronafreie Blase zulässig sein.“ Damit meint der Event-Profi, dass die geschlossene Gesellschaft samt allen mitarbeitenden Personen einen 24Stundengültigen Coronatest, eine Impfung oder einen Antikörper-Nachweis (Stichwort Grüner Pass) vorweist und so ohne Masken und ohne Sperrstunde feiern darf. „Mit verantwortungsvollem Handeln und dem entsprechenden Sicherheitskonzept ist das kein Problem. Wir haben nun mit Tests und Impfungen Möglichkeiten, um den Gästen eine unbeschwerte Hochzeit ermöglichen zu können. Jetzt braucht es nur noch das offizielle Commitment“, schlägt Hannes Dopler vor.

Die Wirtschaftskammer Kärnten geht am 27. Mai mit gutem Beispiel voran und organisiert die erste Veranstaltung nach langer Abstinenz. „Die diesjährige Lehrlingsgala, bei der der ,Lehrling des Jahres 2020‘ gekürt wird, findet als Präsenz-Event in der Postgarage statt. Selbstverständlich gelten Abstandsregeln, FFP2-Maskenpflicht und weitere Hygieneregeln, aber wir möchten wieder mit unseren Veranstaltungen durchstarten“, erklärt Markus Polka, der auch Marketingleiter in der Wirtschaftskammer ist. Für Dopler ein wichtiges Zeichen: „Die Veranstaltungswirtschaft samt allen Zulieferern freut sich, dass die Eventsaison beginnen kann. Aber wir wissen auch, dass heuer noch nicht so viel los sein wird. Das bedeutet, dass die Betriebe weiterhin starke Umsatzeinbußen hinnehmen müssen und wir einmal mehr von finanziellen Hilfen abhängig sind. Daher fordern wir die Verlängerung des Fixkostenzuschusses und Härtefallfonds bis mindestens Ende Dezember 2021!“

Rückfragen
Wirtschaftskammer Kärnten
Marketing und Strategie
Mag. Markus Polka
T 05 90 90 4-271
E markus.polka@wkk.or.at

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