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WK: Mandl fordert Zentralraumkonferenz

Kärntens „Kraftachse“ zwischen Klagenfurt und Villach braucht mehr Drehzahl und professionelle Steuerung, verlangt die Wirtschaftsvertretung.

© WKK/Fritz-Press

Äußerst positiv reagierte heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl auf die Vorschläge der Städte Klagenfurt und Villach zur „Zukunft des Kärntner Zentralraums“, die in einer Pressekonferenz vorgestellt wurden. Die Bündelung der Kräfte sei das Gebot der Stunde, betonte Mandl: „Dabei geht es mir nicht nur um die bessere Abstimmung wichtiger Projekte zwischen diesen beiden Polen der Kärntner Kraftachse, sondern auch um die Fokussierung von politischer Kreativität: Der Zentralraum ist der Wachstumsmotor in Kärnten, dessen Antriebskraft bis in die Täler ausstrahlen muss.“

Umso wichtiger sei die bessere fachliche Koordination, aber auch die Verbesserung des persönlichen Verständnisses und der Kooperationsbereitschaft. Mandl: „Die Rivalität ist gut beim Eishockey, in der politischen Gestaltung des Landes sollte allerdings der Teamgeist im Vordergrund stehen.“ Mandl bietet zum wiederholten Mal an, als  Wirtschaftskammer eine zu planende „Klagenfurt-Villach-Konferenz“ nach Kräften zu unterstützen.

Mandl bezieht sich in seiner Aussage auch auf eine Empfehlung des IHS im Wirtschaftsbericht 2014/2015, in der gefordert wird, dass die Entwicklung des Kärntner Zentralraums eine übergeordnete wirtschaftspolitische Bedeutung bekommen sollte. Denn eine positive wirtschaftliche Entwicklung des Bundesland sei unabdingbar mit der Attraktivität des Kärntner Zentralraums verbunden.

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