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WK setzt auf die Baumeister von morgen: Kärntens Volksschüler

Lust aufs Bauen will die WK-Landesinnung Bau bei Kärntens Volksschülern wecken: Zum ersten Mal waren gestern Volksschüler im Lehrbauhof eingeladen. Die nächste Kooperation ist der "1. Kärntner Kapla-Wettbewerb" in der Volksschule Bad St. Leonhard, an dem elf Lavanttaler Schulen teilnehmen werden.

Geschäftiges Treiben herrschte heute im Lehrbauhof in Klagenfurt: 22 Volksschülerinnen und –schüler aus dem Lavanttal kamen, um ihre erste eigene Mauer hochzuziehen. Mit Maurerkellen, Wasserwaagen und Maurerpfandln gingen sie fleißig ans Werk. Die Begeisterung war den Schülern anzusehen. Viele nahmen sich nicht einmal Zeit für eine Pause, sondern nutzten den Vormittag voll aus, um Mörtel aus der Mischmaschine anzufassen, mit der Scheibtruhe zur Baustelle zu bringen und Ziegel für Ziegel aufzulegen.

22 Schülerinnen und Schüler aus den dritten Klassen der Volksschulen St. Paul im Lavanttal und Granitztal waren gestern im WK-Lehrbauhof zu Besuch. Foto: WKK/Just
22 Schülerinnen und Schüler aus den dritten Klassen der Volksschulen St. Paul im Lavanttal und Granitztal waren gestern im WK-Lehrbauhof zu Besuch. Foto: WKK/Just


Stefan Liesnig, Lehrlingsbeauftragter der Landesinnung Bau in der Wirtschaftskammer Kärnten, freute sich, dass diese erste Kooperation mit Volksschulen so gut funktionierte: "Es ist großartig, wenn man sieht, mit welchem Eifer und Tatendrang die Kinder hier am Werk sind. Vielleicht können wir so den einen oder anderen für eine Maurerlehre begeistern." Die sinkenden Lehrlingszahlen seien für die Bauwirtschaft nämlich ein großes Problem. "Wir brauchen dringend Nachwuchs. Und generell kann man nicht früh genug damit anfangen, die Kinder für das Handwerk zu begeistern."

"1. Kärntner Kapla-Wettbewerb"

Der nächste gemeinsame Bau-Schwerpunkt mit Lavanttaler Volksschulen findet kommende Woche, am 9. Juni, statt: Schüler aus elf Volksschulen werden beim "1. Kärntner Kapla-Wettbewerb" ihre Baukünste zeigen. Jede Schule darf ein Team nominieren, das aus je drei Mädchen und drei Jungen besteht.

Stefan Liesnig, Lehrlingsbeauftragter der WK-Landesinnung Bau, mit fleißigen Jungmaurer. Foto: WKK/Just
Stefan Liesnig, Lehrlingsbeauftragter der WK-Landesinnung Bau, mit fleißigen Jungmaurer. Foto: WKK/Just


Insgesamt 22.000 Steine werden an diesem Vormittag im Turnsaal der NMS Bad St. Leonhard aufeinander gestapelt. Die Landesinnung Bau sponsert den Wettbewerb, indem sie im Vorfeld bereits Kapla-Steine für die Schulen finanzierte und die Buskosten für den Transport der Schüler zum Veranstaltungsort übernimmt.

Eine strenge Fachjury, mit Mitgliedern der Landesinnung Bau, wird die Bauwerke beurteilen. Zu den Kriterien wird zählen, ob senkrecht gebaut, Proportionen eingehalten und Kreativität eingebracht wurden. "Und natürlich, ob im Verband gebaut wurde. Das haben wir bereits geübt“, sagt Alfons Rass, der sich als Volksschullehrer um das Einbinden von naturwissenschaftlichen Experimenten in den Unterricht bemüht. "Bei Punktegleichstand gibt es ein Stechen durch einen Speed-Baubewerb", erklärt Rass.

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