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WK begrüßt Bürgermeisterallianz für neue Wörtherseetrasse

Volle Unterstützung gibt es seitens der Wirtschaft für die Initiative der Wörthersee-Bürgermeister bei Infrastrukturminister Hofer. Sattnitztrasse als mögliche Alternative.

WKK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK/Bauer

„Wir brauchen mehr Tempo und klare Entscheidungsgrundlagen!“ Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl steht in Sachen Wörtherseetrasse voll hinter den Bürgermeistern der Anrainergemeinden, die am Dienstag Infrastrukturminister Norbert Hofer einen Besuch abstatteten. Die Koralmbahn in Verbindung mit der Baltisch-Adriatischen Achse und einer möglichen Aufwertung des Logistikzentrums Fürnitz im Zusammengang mit den Nordadriahäfen und der neuen chinesischen Seidenstraße sei eine Jahrhundertchance für Kärnten, unterstrich Mandl: „Aber zu glauben, diese künftige europäische Güterverkehrsachse würde mitten durch unsere touristische Kernzone am Wörthersee-Nordufer führen, der geht an der Lebensrealität Kärntens vorbei.“

Neue Trasse gegen den Verkehrslärm am See

Nicht ohne Grund würden vor allem die Tourismusbetriebe in diesem Bereich seit langem Alternativen einfordern. Christoph Neuscheller, Obmann des Tourismusverbandes Pörtschach: „Der Wörthersee ist eines der wertvollsten touristischen Gebiete Österreichs und trägt damit ganz wesentlich zur Wertschöpfung im Land bei. Diese Lebensader nicht zu schützen, ist grob fahrlässig!“ Mandl geht noch einen Schritt weiter: „Auch die Bürger an den Bestandsstrecken entlang des Wörthersees und in den Städten Villach und Klagenfurt sind vom Lärm betroffen und müssen ebenfalls geschützt werden.“ Denn nach einer mehr als zehnjährigen Denkpause sei nicht nur der Verlauf der künftigen europäischen Hochleistungsstrecke am Wörthersee-Nordufer völlig unklar, auch die Trassenführung durch Klagenfurt und Villach sei offen. Mandl: „Wir sind dankbar für die Chancen, die uns das Megaprojekt Koralmtunnel eröffnet, auch was das Zusammenrücken der Wirtschaftsräume Graz und Klagenfurt anlangt. Aber die drohende Bahnlärmkatastrophe vom Kärntner Zentralraum abzuhalten, wurde jahrzehntelang verschlafen.“

Sattnitz-Trasse als weiträumige Umfahrung

Deshalb macht nun auch die Wirtschaftskammer Kärnten verstärkt Druck hinsichtlich der von ihr vorgeschlagenen Sattnitz-Trasse, die den Wörthersee im Süden weiträumig umfahren würde. Am 27. Juni lädt Gerhard Genser von der Wirtschaftspolitischen Abteilung zu einem „Runden Tisch“ über die Wörtherseetrasse NEU ein: „Professor Norbert Ostermann, Eisenbahnexperte von der TU Wien, wird über neueste Erkenntnisse in der Eisenbahntechnologie, die Entwicklung lärmarmer Korridore in der EU und die Machbarkeit von Güterzugumfahrungen am Beispiel der GZU St. Pölten sprechen.“

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