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WK-Wirtschaftsmission: Chancen in Russland nutzen

Die russische Region Swerdlowsk war vor kurzem Ziel einer Wirtschaftsmission der Wirtschaftskammer Kärnten. Mit Firmenvertretern erkundeten WK-Präsident Jürgen Mandl und Wirtschaftslandesrat Christian Benger die Chancen für die heimische Wirtschaft und unternahmen Versuche, die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und der EU derzeit eher getrübt sind, bekamen die Kärntner Firmenvertreter, die vergangene Woche Jekaterinburg besuchten, nicht zu spüren. In der Hauptstadt der Region Swerdlowsk wurden sie mit offenen Armen empfangen, das Interesse an einer Zusammenarbeit war in verschiedenen Bereichen sehr groß. Für WK-Präsident Jürgen Mandl ist es wichtig, dass die Möglichkeiten nun auch genutzt werden. "Vom Minister für internationale Beziehungen, Andrey Sobolev, wurde bereits ein konkreter Maßnahmenplan überreicht. Jetzt liegt es am Land Kärnten, die vorgeschlagenen Punkte auch umzusetzen." Wirtschaftslandesrat Christian Benger ist überzeugt, dass es viele Möglichkeiten der Kooperation gibt und will die Anliegen auch bei seinen Regierungskollegen vorbringen und auf eine Umsetzung pochen.

Die Industriemesse Innoprom bot für die Kärntner Firmen auch Gelegenheit, geschäftliche Kontakte zu knüpfen. Foto: WKK/Tebenszky
Die Industriemesse Innoprom bot für die Kärntner Firmen auch Gelegenheit, geschäftliche Kontakte zu knüpfen. Foto: WKK/Tebenszky

Doch nicht nur auf wirtschaftlicher, sondern auch auf universitärer Ebene ist das Interesse zur Kooperation stark ausgeprägt. So will Victor Koksharov, Rektor der Ural-Universität, den Austausch zwischen Jekaterinburg und Kärnten fördern und die entsprechenden Programme für Studierende und Lehrende ausbauen. Vier Studierende aus Jekaterinburg besuchen bereits die Alpen-Adria-Universität, im kommenden Jahr sollen es fünf sein. Mandl reagierte prompt mit dem Angebot, ein Exzellenzstipendium zu vergeben: "Als einziges Bundesland in Österreich gibt es in Kärnten Stipendien für besonders talentierte Studierende, die von der WK und der Industriellenvereinigung vergeben werden. Da wir sehr interessiert an einer Zusammenarbeit sind, werden wir ein weiteres für einen Studierenden der Ural-Universität ausschreiben."

WK-Präsident Jürgen Mandl, Wirtschaftslandesrat Christian Benger und Andrey Sobolev, Minister für internationale Beziehungen der Region Swerdlowsk, wollen die Kooperation zwischen Kärnten und Swerdlowsk vertiefen. Foto: WKK/Tebenszky
WK-Präsident Jürgen Mandl, Wirtschaftslandesrat Christian Benger und Andrey Sobolev, Minister für internationale Beziehungen der Region Swerdlowsk, wollen die Kooperation zwischen Kärnten und Swerdlowsk vertiefen. Foto: WKK/Tebenszky


Für die Unternehmen liefen die zahlreichen Geschäftsgespräche durchweg sehr gut, der Markt habe sich trotz der Sanktionen als Markt mit vielen Chancen erwiesen. "Die Kontakte waren sehr hochwertig", fasst Valentin Repitsch von der Pischeldorfer Firma H.F.S. zusammen. "Der Besuch der Industriemesse Innoprom hat mich sehr beeindruckt, weshalb ich nächstes Jahr auf jeden Fall selbst dort ausstellen möchte." Josef Kersche von der Bären Industriebatterie GmbH in Villach pflegte vor Ort langjährig bestehende Kontakte. „Es ist wichtig, gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit Präsenz zu zeigen - das wird honoriert und ist eine gute Ausgangsbasis für die Zukunft.“

Mit Uni-Rektor Victor Koksharov wurden intensive Gespräche über den verstärkten Austausch von Studierenden und Lehrenden geführt. Foto: WKK/Tebenszky
Mit Uni-Rektor Victor Koksharov wurden intensive Gespräche über den verstärkten Austausch von Studierenden und Lehrenden geführt. Foto: WKK/Tebenszky

Lukrativ waren die Gespräche für Hans Peter Nessmann von CNS Messtechnik in Krumpendorf: "Ich bin mit geringen Erwartungen nach Russland gereist und komme nun mit drei Projekten in Aussicht nach Hause. Ich kann jedem nur empfehlen, sich in die Hände der WK zu legen, wenn er neue Märkte erschließen möchte."

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