th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WK-Präsidenten: Reformkurs so rasch wie möglich fortsetzen

Wirtschaftskammer-Spitze fordert Politik mit Weitblick und präsentierte Forderungspaket für den Standort.

WKÖ-Präsident Harald Mahrer gemeinsam mit den Präsidentinnen und Präsidenten der neun Landeskammern in Wien
© WKÖ/Katharina Schiffl WKÖ-Präsident Harald Mahrer gemeinsam mit den Präsidentinnen und Präsidenten der neun Landeskammern in Wien

In den vergangenen Monaten wurden viele Reform- und Entlastungsmaßnahmen auf den Weg gebracht, die derzeit auf Eis liegen. Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung in unserem Land können aber langfristig nur gesichert werden, wenn Österreich auf diesem Pfad bleibt. Die nachfolgende Bundesregierung müsse also so rasch wie möglich bei Reformen aufs Tempo drücken, fordern alle zehn Wirtschaftskammer-Präsidenten in einer gemeinsamen Pressekonferenz im Haus der Wirtschaft in Wien. WKÖ-Präsident Harald Mahrer: „Unsere mehr als 500.000 Betriebe und die insgesamt 3,8 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Stabilität und Berechenbarkeit. Deshalb ist es wichtig, dass die begonnenen Reform- und Entlastungsschritte fortgesetzt werden. Dieses Ziel darf auch in Wahlkampfzeiten nicht durch Stillstand und teure Wahlgeschenke gefährdet werden. Regierungen kommen und gehen, aber der Wirtschaftsmotor läuft 365 Tage im Jahr und steht niemals still.“

Entlastungen und Reformen fortsetzen

„Nun haben wir Ende Juli, und bis es nach der Nationalratswahl am 26. September eine neue Bundesregierung – noch dazu unter denkbar schwierigen politischen und persönlichen Verhältnissen – geben wird, schreiben wir womöglich das Jahr 2020. Die Welt um uns, der Wettbewerb der Ideen, der Unternehmen, der Regionen und Standorte geht inzwischen weiter – und für die österreichische Wirtschaft bleibt die Zeit nicht stehen“, mahnte Kärntens WK-Präsident Jürgen Mandl. Viele wichtige Maßnahmen seien in den vergangenen Monaten getroffen worden, die Unternehmen und Mitarbeitern das Leben leichter machen würden, etwa die bürokratische Entlastung, die Arbeitszeitflexibilisierung oder der Familienbonus. Mandl: „Einige richtige Weichenstellungen wurden vorbereitet, wie etwa steuerliche Erleichterungen für Kleinbetriebe und eine Senkung der Körperschaftssteuer. Lassen Sie nicht zu, dass diese Reformfortschritte auf dem Altar der Wahlauseinandersetzung geopfert werden. Sie treffen damit die Wirtschaft als gemeinsames Projekt von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, und damit alle Mitglieder der Gesellschaft."

Teure Schnellschüsse vermeiden

In der parlamentarischen Beschlussfassung dürfe es zu keinen wahlkampfbedingten Schnellschüssen kommen, warnt die Wirtschaftskammerspitze. „Wahlzuckerln können das ganze Land teuer zu stehen kommen und belasten zukünftige Budgets und den Wirtschaftsstandort“, betonten die WK-Präsidenten mit Verweis auf die Nationalratssitzung im September 2008, als Maßnahmen im Umfang von 2,7 Mrd. Euro beschlossen wurden. Richtungsentscheidungen der alten Bundesregierung dürfen durch das „freie Spiel der Kräfte“ nicht ausgehebelt werden. „Die Vorwahlzeit ist nicht die richtige Zeit, um Langfrist-Projekte abzublasen oder umzudrehen“, betonte WKÖ-Präsident Mahrer.
Er und die neun Präsidenten der Wirtschaftskammern in den Bundesländern forderten gemeinsam die Politik – das Parlament und die künftige Bundesregierung – auf, Betriebe zu entlasten, den Standort wettbewerbsfähig zu halten und auf ein ausgeglichenes Budget zu achten.

Forderungspaket der Wirtschaft für den Standort

Österreich brauche wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die den Standort stärken. Deshalb forderte die Wirtschaftskammer-Spitze, die versprochene Steuer- und Entlastungsreform auch umzusetzen. Mandl: „Von der Wirtschaft dringend benötigte Entlastungsschritte wie etwa eine Pauschalierung für Kleinunternehmen oder die Anhebung der Grenze für die Absetzbarkeit von geringwertigen Wirtschaftsgütern sind ebenso dringend zu realisieren wie die Senkung der Körperschaftssteuer oder der Lohn- und Einkommenssteuer.“

Weiters fordern die Wirtschaftskammern:

  • Umsetzung der versprochenen Entlastung von Steuern, Abgaben, Gebühren
  • Bürokratieabbau: Rücknahme von Gold-Plating, Modernisierung des Verwaltungsstrafrechts, Reduktion von Informations-, Melde- und Veröffentlichungspflichten
  • Nachhaltige Bekämpfung des Fachkräftemangels: Modernisierung der Ausbildungswege, Vereinbarkeit von Beruf & Familie sicherstellen, Zuwanderungspotenziale nutzen, Gesundheit & Arbeitsfähigkeit fördern
  • Weitere Senkung der Lohnnebenkosten
  • Klimaschutz als Chance für die Wirtschaft nutzen: Verfahren beschleunigen, Förderung von Zukunftstechnologien & Klimaschutzmaßnahmen, Ausbau der klimafreundlichen Verkehrsinfrastruktur, Umsetzung von KESt-befreiten Green Bonds zur Nutzung von privatem Kapitel

Mahrer: „Jetzt ist Weitblick gefragt. Wir als Wirtschaftskammerorganisation stehen mit gebündelten Kräften bereit, um die politischen Verantwortungsträger zu unterstützen, wenn‘s um das Wohl der Österreicherinnen und Österreicher geht.“

Das könnte Sie auch interessieren

  • WK-News
Freuten sich über ein gelungenes 14. Fest der Kärntner Fleischer: Fleischermeister Wolfgang Mossegger, Waltraud Mossegger, Bäckermeister Wolfgang Wendt, Mitorganisator Willi Koch und Landesinnungsmeister Raimund Plautz

14. Fest der Kärntner Fleischer: Tolle Schmankerlparade mit großem Erfolg

Am Samstag, 27. Juli 2019 fand die 14. Auflage des Kärntner Fleischerfestes statt. Namhafte Fleischereibetriebe aus verschiedenen Kärntner Regionen waren vertreten und verwöhnten über 1000 Besucher mit ihren Spezialitäten. mehr

  • WK-News
Paul Sommeregger, Vorsitzender der Jungen Industrie Kärnten, und Marc Gfrerer, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Kärnten, sind sich einig: "Der Tax Freedom Day muss künftig in der ersten Jahreshälfte liegen!"

Junge Unternehmer feiern den Tax Freedom Day

Dem Mitarbeiter, der sein Unternehmer 51.000 Euro kostet, bleiben in Österreich 19.300 Euro Jahresnettolohn, rechnen die Jungunternehmer vor. mehr