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WK-Oswald: Gastgärten jetzt ganzjährig öffnen

Änderung der Wolfsberger Gastgarten-Verordnung ist Gebot der Stunde. WK erhöht Druck auf Stadtpolitik.

Gastgärten jetzt ganzjährig öffnen
© Markus Distelrath/pixabay

Bekannterweise drängt die von den Corona-Maßnahmen gebeutelte Wolfsberger Gastronomie auf eine Änderung der lokalen Gastgarten-Verordnung, damit sie ihre Gastgärten sowohl ganzjährig als auch abends länger offenhalten kann. „Bislang hat man auf die Vernunft der Stadtpolitik gehofft und die Beratungen im Wolfsberger Rathaus beobachtet. Im Vorfeld der Gemeinderatssitzung zeichnet sich jedoch ab, dass ein entsprechender Antrag von der SPÖ abgelehnt werden soll“, warnt Wirtschaftskammerobmann Gerhard Oswald.


Wobei die Begründung eigen anmutet: „Das Argument der Schneeräumung lassen wir nicht gelten, denn selbst eine solche Thematik würde sich mit den Wirten leicht regeln lassen“, verweist Oswald auf die Möglichkeit von direkten Vereinbarungen: „Schließlich sind Verlässlichkeit und Eigenverantwortung ein Markenzeichen unserer Betriebe! Die geforderte Änderung der Gastgartenverordnung habe zwei klare Intentionen: Durch die Verlagerung der Konsumation ins Freie strebe man an, das Infektionsrisiko zu minimieren. Zudem würde die Maßnahme eine unbürokratische Wirtschaftsförderung darstellen, die den Gastronomen in der aktuell schwierigen Zeit helfe und die Gemeinde nichts koste. Von den Städten Klagenfurt und Villach hingegen vernehme man dazu positive Signale.


Deshalb erwarte sich die Wirtschaft neben Vernunft auch Hausverstand, betont Oswald: „Eine Verordnung ist nicht in Stein gemeißelt, und eine Änderung auch nicht. Sollte es wider Erwarten nicht funktionieren, kann die Gemeinde die Änderung der Verordnung ja wieder zurücknehmen.“ Dazu brauche es kein Versteckspiel hinter Gutachten und kein Bürokratengeplänkel. Was jedoch auf völliges Unverständnis stoße, sei die künstliche Aufregung darüber, dass es zu Lärmexzessen kommen könnte. „Den Gästen – somit den Bürgerinnen und Bürgern einer Stadt – unverhohlen zu unterstellen, sie seien ‚Krawallmacher‘, ist inakzeptabel“, stellte Oswald klar.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Bezirksstelle Wolfsberg
Ing. Mag. Ewald Luxbacher
T 05 90 90 4 – 590
Eewald.luxbacher@wkk.or.at

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