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WK legt Masterplan vor: „Comeback für Kärnten“

Beteiligungsmodelle, Investitionsförderung, Infrastrukturoffensive und Bürokratieentlastung sollen die wirtschaftliche Erholung Kärntens beschleunigen.

WK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK/Bauer
„Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut.“ Wie wahr dieser in Komfortzeiten gerne belächelte Leitspruch der Wirtschaftskammern ist, hat sich in den vergangenen Wochen leidvoll gezeigt. Heute hat die WK Kärnten ihren Masterplan der Kärntner Landesregierung übermittelt, damit es bald allen Kärntnerinnen und Kärntnern wieder gut geht. WK-Präsident Jürgen Mandl: „Über die vielfältigen Maßnahmen der Bundesregierung hinaus wird es auch Aufgabe des Landes Kärnten – der Politik, der Wirtschaft, der Bürgerinnen und Bürger - sein, in einer gemeinsamen, koordinierten Kraftanstrengung die Weichen zu stellen, damit der Lebensstandort diese enorme Herausforderung so gut wie möglich übersteht." 

Investitionen fördern!

Um die Folgen der Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt ebenso erfolgreich einzudämmen wie die Infektionsausbreitung selbst, ist aus Sicht der Wirtschaft eine kluge Kombination aus Entlastung und Unterstützung vonnöten. Die wichtigsten Ziele aller Maßnahmen sind die Erhaltung der Liquidität in den Betrieben sowie der Kaufkraft bei den Konsumenten, die Erhöhung der Wertschöpfung durch Konsum und Investitionen sowie die weitere Vereinfachung der Verwaltung, um Wirtschaftsprozesse zu beschleunigen. Mandl: „Eine attraktive Investitionsförderung ist das geeignete Mittel, um die derzeitige Konjunkturschwäche auszugleichen und die wirtschaftliche Dynamik zu pushen!“ Die WK schlägt daher vor, die Fördersätze bei den bestehenden KWF-Förderprogrammen deutlich zu erhöhen. 

Unternehmerparadies: Jetzt erst recht!

Andererseits geht es – wie schon seit Jahren – um eine Fortführung des Reform- und Entlastungskurses. Mandl: „Wollen wir als unternehmensfreundlichstes Bundesland Österreichs punkten – wozu sich die Landespolitik schon oftmals bekannt hat -, müssen die bisherigen Maßnahmen fortgeführt und deutlich beschleunigt werden. Wir werden die Landespolitik in der Umsetzung noch stärker als bisher beim Wort nehmen.“ 

Besonders wichtig sei es in der gegebenen Lage, vorliegende und umsetzungsreife Projekte der Industrie, insbesondere der E-Wirtschaft, so rasch wie möglich zu genehmigen – auch um den Preis, dass bestehende gesetzliche Regelungen zeitlich befristet an diese besondere Phase angepasst werden. „Und selbstverständlich gehören Pflanzereien wie die Werbeabgabe, die Vergnügungssteuer oder behördliche Fleißaufgaben wie Routineüberprüfungen abgeschafft.“ 

Eigenkapital stärken und Export fördern

Durch stille Beteiligungen durch die öffentliche Hand soll die Eigenkapitalquote in den kleinen und mittleren Betrieben erhöht werden, um diese über die kritische Phase zu bringen und nachhaltig Arbeitsplätze zu sichern. Dafür sollten auch in weiterer Folge die geplanten EU-Instrumente herangezogen werden. Und um Exportmärkte wieder hochzufahren bzw. neu zu erschließen, muss die Internationalisierungsförderung noch attraktiver werden. Dafür braucht es jetzt „Export-Zusatzprogramme“, um rasch neue Markt-Erschließungen durchführen zu können. Mandl: „Und ganz wichtig finde ich einen Kärntner Handwerkerbonus, mit dem Sanierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen unterstützt werden, die heimische Gewerbebetriebe qualitativ hochwertig ausführen. Das Land könnte dadurch Schwarzarbeit wirksam bekämpfen und gleichzeitig private Investitionen auslösen!“

Schlüsselfaktor Infrastruktur

Unter den zahlreichen Vorschlägen für ein erfolgreiches Comeback Kärntens finden sich auch einige alte Bekannte, die allerdings nicht an Relevanz verloren haben. „Im Gegenteil: Gewisse Hausaufgaben haben sich nicht von selber erledigt, sondern sind nur noch dringender geworden“, unterstreicht Mandl. Dazu zählen in erster Linie Investitionen in eine zeitgemäße Infrastruktur: Der Wettbewerb der Regionen wird nach Corona noch härter werden, die Umfeldbedingungen werden über Investitionen oder Abwanderung entscheiden. Das betrifft den Breitbandausbau mit jährlich mindestens 15 Millionen Euro für das Glasfasernetz als Basis für die Digitalisierung ebenso wie Straßen und Schienen – speziell die künftige Trasse am Wörthersee sowie die Logistikzentren Fürnitz und Kühnsdorf. Mandl: „Die Wirtschaft steht als unverzichtbarer Partner für das Comeback Kärntens bereit.“

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