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WK Kärnten setzt Kooperation „Miliz und Wirtschaft“ um

Zum heutigen „Tag der Miliz“ kündigen Präsident Mandl und der neue Milizbeauftragte der WK Kärnten, René Cerne, den Projektstart an: Unternehmen und Bundesheer sollen besser vernetzt werden. Kärnten ist damit Vorreiter in Österreich.

Die bundesweite Initiative „Miliz und Wirtschaft“ von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und WKO-Präsident Harald Mahrer wird zeitgerecht zum heutigen „Tag der Miliz“ in Kärnten umgesetzt.
© AdobeStock/beeboys
Die bundesweite Initiative „Miliz und Wirtschaft“ von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und WKO-Präsident Harald Mahrer wird zeitgerecht zum heutigen „Tag der Miliz“ in Kärnten umgesetzt. WKK-Präsident Jürgen Mandl und René Cerne, Unternehmer, Funktionär und Miliz-Koordinator der Wirtschaftskammer Kärnten, gaben heute den Startschuss für das engagierte Projekt, von dem sowohl Betriebe als auch Milizangehörige profitieren sollen. Konkret geht es um besseren Informationsaustausch und die gegenseitige Anrechenbarkeit von Ausbildungen. Darüber hinaus wird sich Cerne um eine intensivere Kooperation bei Forschungs- und Technologieprojekten für die Kärntner Unternehmen bemühen. Dabei geht es hauptsächlich um Verteidigungsforschung, wobei auch die Kärntner Forschungsunternehmen wie das Fraunhofer Innovationszentrum KI4LIFE und die Lakeside Labs stärker eingebunden werden sollen.

Diese Kompetenzen sollen demnach künftig auch als Berufsqualifikationen durch die Wirtschaftskammer – beispielsweise im Bereich der für viele Gewerbeberechtigungen notwendigen Unternehmerprüfungen – anerkannt werden. Kärnten nimmt bei der Umsetzung damit eine Vorreiterposition ein. Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl: „Mit der Zertifizierung von beim Militär erworbenen Fähigkeiten kann sich der Arbeitgeber auch viel Zeit und Geld bei der Ausbildung von Arbeitskräften sparen. Andererseits leisten unsere Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung von Wohlstand, Arbeit und sozialer Sicherheit, auch durch die Unterstützung des Milizsystems.“ Schon in der Vergangenheit seien mit dem Miliz-Gütesiegel und dem Miliz-Award hochrangige Auszeichnungen für alle Arbeitgeber geschaffen worden, die sich in diesem Bereich engagieren und ihren Beitrag zur Sicherheit Österreichs unter Beweis stellen würden.

Milizoffizier und Unternehmer Cerne geht das Projekt mit dem angemessenen Kampfgeist an: Nicht zuletzt die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig die "Bürger in Uniform" seien. Nun soll die Akzeptanz der Miliztätigkeit in Unternehmen gestärkt werden: „Wir wissen aus aktuellen Umfragen, dass 92 Prozent der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer der Schutz Österreichs am Herzen liegt ist, für 67 Prozent ist auch die militärische Landesverteidigung wichtig. Aber 35 Prozent wissen gar nicht, ob sie Milizsoldaten beschäftigen, und 30 Prozent fühlen sich nicht ausreichend informiert. Durch die Anrechenbarkeit von militärischen Ausbildungen können wir zeigen, was für hochqualifizierte und wertvolle Mitarbeiter und auch künftige Unternehmer Milizsoldaten sind.“

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