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WK Kärnten kritisiert Wettbewerbsverzerrung

Geplanter KWF-"Beraterpool" stößt bei der Standesvertretung auf Ablehnung und kassiert hohe Förderungen, obwohl andere private Vereinigungen leer ausgehen.

Ein vom KWF geplanter Verein mit dem Zweck, Beratungsleistungen für KWF-Förderungswerber anzubieten, gerät nun ins Schussfeld der Kritik. Die Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) bezeichnet es schlicht als unzumutbar, dass künftig offenbar mit Steuergeld finanzierte Beratungsaufträge an vom KWF bevorzugte DienstleisterInnen vergeben werden sollen. Fachgruppenobfrau Maria Radinger: "Da Kärnten über einen funktionierenden Beratungsmarkt verfügt, ist es weder sinnvoll, dass mit Steuermitteln ein Verein installiert wird, noch notwendig, dass der KWF selbst Beratungsleistungen, die über die Fördergeldabwicklung hinaus gehen, anbietet und damit in den freien  Markt eingreift."

Die Standesvertretung fürchtet, dass durch willkürlich festgelegte Kriterien der Zugang zum KWF-Beraterpool nur wenigen UnternehmensberaterInnen ermöglicht wird, was zu einer unakzeptablen Wettbewerbsverzerrung führen würde. Ebenso sei angekündigt worden, dass nach Gründung des Vereines für Jahre der Zugang für weitere UnternehmensberaterInnen nicht möglich sein werde. Martin Zandonella, Obmann der Sparte Information und Consulting: "Das kommt einem 'closed shop' gleich. Wir fordern den KWF auf, die Gründung eines Vereines für Beratungsleistungen zu unterlassen und über die bestehende und erfolgreiche Fachgruppe UBIT auf die UnternehmensberaterInnen zurückzugreifen. Die Organisationen des Landes sind von unternehmerischen operativen Tätigkeiten wegen Wettbewerbsverzerrung auszuschließen: Das Land braucht nicht auf Kosten der Steuerzahler Unternehmer zu spielen!"

Besonders hinterfragenswert ist für die Mitglieder der UBIT auch, woher die 160.000 Euro an Förderungen stammen, die dem in Gründung befindlichen  Verein bereits zugesagt worden sein sollen. Zandonella: "Wie ist es möglich, dass es beispielsweise für wichtige, hochaktive Vereine wie den Software Internet Cluster (SIC) keinerlei Förderungen gibt und ein solcher Beraterpool-Verein, der völlig entbehrlich ist, eine so hohe Förderung vom KWF bekommen soll, wo an allen Ecken und Enden eingespart werden muss?"

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