th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WK-Habenicht: „Vernunft in Verkehrsplanung lässt auch im neuen Jahr zu wünschen übrig“

Der Vorstoß der Klagenfurter Grünen und die damit einhergehende Unterstützung der FPÖ, die Bahnhofstraße autofrei zu machen, sorgt in der Wirtschaftskammer für Unverständnis. Bezirksstellenobmann Max Habenicht fordert abermals ganzheitliches Denken.

Max Habenicht
© WKK/Ferdinand Neumüller
Nachhaltige Citylogistik ist ein Thema, das über die Zukunft einer Stadt entscheidet. „Verkehr und Mobilität sind ausschlaggebende Schlüsselfaktoren für ein modernes Klagenfurt, das als Lebensstandort wirken soll“, weiß Max Habenicht, Obmann der Bezirksstelle Klagenfurt in der Wirtschaftskammer Kärnten. Umso verwunderter zeigt er sich über die immer wiederkehrenden Insellösungen der Stadtpolitik. Erst vor wenigen Tagen gingen die Grünen, samt Unterstützung von Teilen der FPÖ, mit ihrer Idee, die Bahnhofstraße autofrei zu machen an die Öffentlichkeit. Dabei sind den beiden Parteien vor allem die Parkplätze ein Dorn im Auge. „Dass diese Überlegung nicht fertig gedacht ist, zeigt auch, dass sich die FPÖ nicht einmal parteiintern einig ist und über Zuständigkeiten hinweg schnellschießt. Dieser Vorschlag ist nur von außen betrachtet und ein weiteres Beispiel für das konzeptlose Auflösen von Parkplätzen in Klagenfurt“, ärgert sich Habenicht.

Was den Unternehmersprecher aber noch mehr verwundert ist, dass die von dem Vorschlag betroffenen Betriebe kategorisch ausgeschlossen werden. „Grundsätzlich sehen wir ebenfalls Möglichkeiten einer Verkehrsberuhigung und haben dazu auch schon vor einigen Jahren eine Expertenrunde samt der ansässigen Firmen einberufen. Unsere Vorschläge wurden aber ignoriert. Eine weitere unstrukturierte Begegnungszone um extrem viel Geld – wie am Neuen Platz – halte ich für sinnlos. So eine Zone kann nur die Optimallösung sein, sofern auch die entsprechenden Geldmittel für umfassendere Bauarbeiten eingesetzt werden. Ansonsten ist es lediglich eine Verkehrsverlangsamung mit optischer Gestaltung“, ist sich Max Habenicht sicher.

Verkehrskonzepte müssen größer gedacht werden und es braucht mehr Planungssicherheit für die Betriebe in der Innenstadt. Abermals appelliert der Bezirksstellenobmann an die Vernunft der Stadtpolitik: „All diese einzelnen Ideen sind nicht in ein gesamtheitliches Konzept eingebettet. Mehrzweck- und Radfahrstreifen werden in der Stadt Klagenfurt wie ein Netz ausgebreitet, der Wirtschaftsverkehr wird samt den Bedürfnissen einer modernen Citylogistik nicht beachtet und den Innenstadtkunden durch eine ungelöste Parkplatzsituation das Einkaufen vermiest. Für eine moderne Innenstadtgestaltung müssen alle Unternehmer – speziell der Handel und die Gastronomie - miteinbezogen werden. Klagenfurt darf die Zukunft der Mobilität nicht verschlafen und muss umgehend mit einem nachhaltigen Gesamtkonzept gegenlenken.“

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Kärnten
Bezirksstelle Klagenfurt
Mario Glantschnig, Bakk. MSc.
T 05 90 904 – 290
Emario.glantschnig@wkk.or.at

Das könnte Sie auch interessieren

Beim diesjährigen Kärntner Tischlertag stand vor allem die Qualitäts- und Nachwuchsarbeit der heimischen Tischler und Holzgestalter im Mittelpunkt.

Qualitätsarbeit im Mittelpunkt beim Kärntner Tischlertag 2019

Generationenübergreifend: Beim Kärntner Tischlertag 2019 wurde über die Produktionsverbesserung im Tischlerbetrieb gesprochen und der Tischler-Nachwuchs ausgezeichnet. mehr

Katharina Rainer-Valtiner aus Villach führt in der fünften Generation die Konditorei Rainer.

In Villach werden Lebzelterei und Konditorhandwerk lebendig gehalten

Katharina Rainer-Valtiner aus Villach führt in der fünften Generation die Konditorei Rainer. Mit Feingefühl für die Familientradition bringt sie das Moderne in den Betrieb. Dafür wurde sie als „Unternehmerin des Monats November“ ausgezeichnet. mehr