th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WK-Fachgruppenobfrau Springer: „Mehr Fairness für die Reisebranche“

Die Reiseunternehmen sind abermals vom Lockdown ausgenommen und sehen sich jetzt nicht nur mit weniger Aufträgen, sondern auch mit nahezu keinen Förderungen konfrontiert.

WK-Obfrau Andrea Brennacher-Springer
© Bauer

Die Corona-Pandemie beeinflusst die Reisefreude und selbstverständlich auch die Reisefreiheit nachhaltig. Trotz einiger Nachfragen haben die Kärntner Reisbüros seit vielen Monaten weniger Kunden. „Bei unseren Betrieben herrscht Unsicherheit, denn auch im zweiten Lockdown wird unsere Branche nicht behördlich geschlossen und kann somit auch keinen Umsatzersatz beantragen. Auf den ersten Blick mag es gut klingen, wenn ein Geschäft offenhalten kann, doch durch die anderen Maßnahmen haben wir natürlich weniger Aufträge und werden bei den Ausgleichszahlungen nicht berücksichtigt“, meldet heute Andrea Springer, Fachgruppenobfrau der Reisebüros.

Offenhalten trotz Reiseverbot

Die Situation ist angespannt: Im jetzigen Lockdown können Reisebüros/Reiseveranstalter offenhalten – obwohl laut Gesundheitsministerium Reisen zu touristischen Zwecken verboten sind und der Kontakt mit haushaltsfremden Personen vermieden werden sollte. „Für mich ist es unverständlich. Die Reisebranche ist indirekt betroffen und wird hier erneut ausgeklammert. Kongressveranstalter und Reisebus-Unternehmen werden berücksichtigt“, berichtet die Fachgruppenobfrau.

Springer sieht dringend Nachholbedarf: „Die Reisebranche ist ohne jeden Zweifel eine der Hauptbetroffenen der Auswirkungen der Pandemie und gerade dieser Zweig benötigt jetzt dringendst die finanzielle Unterstützung durch den Umsatzersatz!“ Für die Reisebürosprecherin geht es insbesondere um Fairness. „Viele andere Branchen haben gute und hilfreiche Unterstützung bekommen – etwa die Gastronomie. Das muss auch so sein, aber im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes fordere ich, dass unsere Unternehmen endlich eine branchenspezifische Hilfe bekommen.“ Außerdem erwarte sich die Fachgruppenobfrau auch eine Gleichbehandlung von mittleren Unternehmen mit Kleinst- bzw. Kleinunternehmen bei den De-minimis-Beihilfen. „Der Mittelstand trägt unsere Gesellschaft. Diese oft eigentümer- und familiengeführten Betriebe – in unserer Branche haben wir viele davon – werden viel zu oft bei Förderungen vernachlässigt“, meint Springer.

An den geforderten Unterstützungsleistungen hängen nicht nur die Unternehmer, sondern auch unzählige Arbeitsplätze in Kärnten. „Die Reisebranche schafft sehr viele Arbeitsplätze und sorgt für eine enorme Wertschöpfung. Wenn unsere Betrieben jetzt nicht unterstützt werden, wird es für uns auch immer schwieriger, schöne Urlaubserinnerung nach der Corona-Krise zu garantieren!“

Rückfragen
Wirtschaftskammer Kärnten
Mag. Angelika Plösch
T 05 90 90 4-620
E angelika.petritsch@wkk.or.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kooperation mit Antenne Kärnten und der Wirtschaftskammer Kärnten

Heimkaufen: WK zahlt Ihre Rechnung

Gemeinsam mit der Antenne Kärnten unterstützt die Wirtschaftskammer Kärnten die regionalen Betriebe – und übernimmt vielleicht auch Ihre Rechnung. mehr

Sigismund E. Moerisch, Obmann Hotellerie, Peter Wedenig, Geschäftsführer des Arbeitsmarktservice Kärnten und Stefan Sternad, Obmann Gastronomie verlangten höhere Drittstaatenkontingente, Änderungen bei Mangelberufsliste sowie Rot-Weiß-Rot-Karte

Tourismus sucht die (Arbeits-)Kraft

Wintertourismus-Jobbörse von AMS Kärnten und Wirtschaftskammer Kärnten in der Villacher Fachberufsschule für Tourismus ganz im Zeichen des MitarbeiterInnenmangels. Branche verlangt höhere Drittstaatenkontingente, Änderungen bei Mangelberufsliste sowie Rot-Weiß-Rot-Karte.  mehr

UBIT-Fachgruppenobmann Martin Zandonella, KI4LIFE-Leiterin Eva Eggeling, WK-Präsident Jürgen Mandl beim ersten „Data Driven Dialog“ in den neuen Räumlichkeiten des Fraunhofer Innovationszentrums im Klagenfurter Lakeside-Park.

Arbeiten am Blick in die Zukunft: Kärntner Betriebe werden vom Fraunhofer Innovationszentrum KI4Life bei der Digitalisierung unterstützt

Virtuelle Montagen, Feuchtigkeitsprognosen für Dächer, interaktive Visualisierung von Informationen oder Bauteilkontrolle mit dem Smartphone: In den Klein- und Mittelbetrieben ist künstliche Intelligenz längst ein Thema. Das Fraunhofer Innovationszentrum KI4LIFE im Lakeside Park Klagenfurt schlägt dabei die Brücke zwischen Forschung und Wirtschaft – auch mit Digitalisierungs-Scheck und Weiterbildungsangeboten. mehr