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WK-Beirat versteht bei Vergnügungssteuer keinen Spaß

In Zeiten von #noshow sieht sich die Veranstaltungswirtschaft massiv gefährdet. Und wenn es dann wieder Events geben darf, „wartet ein Batzen Steuern auf uns. Damit muss jetzt Schluss sein“, fordert Beiratssprecher Hannes Dopler.

Die als Kriegsopferabgabe eingeführte, später zur „Lustbarkeitsabgabe“ gewandelte und heute als Vergnügungssteuer bekannte Belastung der Veranstalter, Wirte, Hoteliers, Kinobetreiber und Schausteller setzt die Eventbranche unter Druck.
© AdobeStock/Anton Gvozdikov
Die als Kriegsopferabgabe eingeführte, später zur „Lustbarkeitsabgabe“ gewandelte und heute als Vergnügungssteuer bekannte Belastung der Veranstalter, Wirte, Hoteliers, Kinobetreiber und Schausteller setzt die Eventbranche unter Druck. „Die Vergnügungssteuer ist alles andere als ein Vergnügen, denn sie belastet unsere Betriebe sehr. Derzeit gilt ja noch immer ein Veranstaltungsverbot, aber wenn wir wieder in die Eventsaison starten dürfen, müssen Veranstalter, Künstler, Vereine, Kinobetreiber, Schausteller u.v.a. bis zu 25 Prozent des Eintrittspreises abgeben“, ärgert sich Hannes Dopler, Sprecher des WK-Beirats für die Branchen Eventtechnik, Eventagentur, Catering, Infrastruktur, Konzertveranstalter, Dekoration, Location, Feuerwerkstechnik, Clubkonzerte und Hochzeitsplanung.

Von den Gesamteinnahmen entfällt – vor allem wegen der Kinos, die ebenfalls steuerpflichtig sind – mehr als die Hälfte auf die Städte Klagenfurt und Villach. Die kleineren Gemeinden sind aber per Landesgesetz trotzdem zur Einhebung der Steuer verpflichtet, weil sie sonst keine Bedarfszuweisungen des Landes erhalten. Beiratsgeschäftsführer Markus Polka erkennt Absurdität: „Jede Gemeinde hat unterschiedliche Regelungen. Auch Schausteller sind von den von Standort zu Standort verschiedenen Rahmenbedingungen betroffen. Das gefährdet die traditionellen Märkte und Volksfeste im Land.“ Für die meisten Kärntner Gemeinden bleiben Einnahmen von ein paar hundert oder tausend Euro im Jahr, verbunden mit einem hohen bürokratischen Aufwand.

„Wann, wenn nicht jetzt, ist der richtige Zeitpunkt, um diese humorlose Steuer zu kippen?“, fragt Dopler, der vor allem auf die abschreckende Wirkung der Vergnügungssteuer hinweist: „Namhafte Künstler und Veranstalter kommen aus diesem Grund erst gar nicht mehr nach Kärnten, sondern wandern in Städte oder Bundesländer ab, wo sich ihr Publikum steuerfrei vergnügt.“ Bei einer Steuer in der Höhe von bis zu 25 Prozent sei Kärnten schlichtweg nicht mehr konkurrenzfähig.

Dopler und Polka drängen nun auf die Aufhebung des diesbezüglichen Landesgesetzes: „Wien und Tirol haben die Vergnügungssteuer abgeschafft. Kärnten sollte sich diesen Beispielen anschließen, idealerweise mit dem Ziel, das veranstalterfreundlichste Bundesland Österreichs zu werden.“

Rückfragen
Wirtschaftskammer Kärnten
Abteilung Marketing
Mag. Markus Polka
T 05 90 90 4-271
E markus.polka@wkk.or.at

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