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Von der Nische ins Rampenlicht

Carina Radl wollte schon früh Grafikdesignerin werden. Doch das Leben hatte Umwege für sie parat. Wie sie schlussendlich ihren Weg in die Selbstständigkeit gefunden hat, erzählt sie uns im Interview. 

Carina Radl
© Marie Menz

Beschreiben Sie Ihr Unternehmen in 3-4 Sätzen

Als Brand-Designerin unterstütze ich Unternehmen dabei, „ihre“ Marke zu kreieren und so sichtbar zu machen. Durch intensive Befragung meiner Kunden erarbeite ich mit ihnen gemeinsam ihre Mission, Vision und Werte und entwickle daraus die Marke. Derzeit ist mein Schwerpunkt das Brand-Design von Firmen aus dem „Food & Beverage“ Bereich. Ich bin aber auch offen für alle anderen Bereiche. Am liebsten arbeite ich mit und für nachhaltige und umweltbewusste Betriebe. 

Aus welchem Grund haben Sie sich gerade für diesen Beruf entschieden?

Bereits mit 14 Jahren stand für mich fest, dass ich „Grafikdesignerin“ werden will. Nach dem Besuch einer HTL für Kunst und Design absolvierte ich ein Kolleg mit der Spezialisierung „Grafikdesign“. Bis zum finalen Schritt in die Selbstständigkeit in meinem „Traumberuf“ habe ich aber noch ein paar „Zwischenstopps“ eingelegt. So war ich unter anderem Skilehrerin, Barista und auch in der Gastronomie tätig. Wenn ich nun zurückblicke, waren diese „Umwege“ förderlich und haben mein jetziges Wirken stark beeinflusst.

Was macht es für Sie einzigartig, selbstständig zu sein?

Einerseits der große Gestaltungsspielraum, den man als Einzelunternehmerin hat. Andererseits die Herausforderung, die Komfortzone zu verlassen und auch Hilfe annehmen zu können.

Wie heben sich Ihre Produkte/Dienstleistungen von denen der Konkurrenz ab?

Als Einzelunternehmerin machst Du als Person mit Deinen Werten und Vorstellungen den Unterschied zur Konkurrenz. Meine Kunden melden mir zurück, dass ich ihnen neue Impulse für das Produkt oder die Marke liefere.

Was würden Sie als größten Erfolg Ihrer Unternehmerinnenlaufbahn bezeichnen?

Die Erkenntnis, dass Hilfe anzunehmen eine Stärke ist und es gemeinsam leichter geht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen aus meiner Branche bereichernd und eine gegenseitige Ergänzung ist.

Und was als größte Niederlage?

Die letzten zweieinhalb Jahre waren sehr herausfordernd. Beim ersten Lockdown war ich noch nicht mal ein Jahr selbstständig. Gerade in meiner Branche fehlte mir in dieser Zeit durch die erzwungene Isolation die Sichtbarkeit. Ich war geschockt und es ging mir nicht gut. Nachdem ich an meinem Mindset gearbeitet hatte, ging es wieder bergauf. Der „Talboden“ ist genauso wichtig wie der „Berggipfel“, um sein Unternehmen weiterzuentwickeln.

Welchen Ratschlag würden Sie Menschen geben, die jetzt in die Selbstständigkeit starten?

Loslegen und gleich Hilfe in den Bereichen Wirtschaft, Verkauf und Marketing annehmen. Das erleichtert vieles, ich spreche aus Erfahrung.

Carina Radl sitzt auf Bank
© Marie Menz

Würden Sie heute etwas anders/besser machen als zur Zeit der Unternehmensgründung?

Ja! Ich würde von Beginn an selbstbewusster nach außen gehen. Meine Introvertiertheit hat mich am Anfang doch etwas eingebremst.

Was zeichnet eine gute Unternehmerin aus?

Resilienz. Das bedeutet für mich Widerstandskraft, Flexibilität und Agilität. Aber auch mich mit Personen zu umgeben, die groß denken – etwa wie mein Unternehmen in Zukunft ausschauen wird. Außerdem tut man gut daran, weise Ratschläge anzunehmen und diese von „unnützen“ zu unterscheiden.

Was sind Ihre Pläne/Wünsche für die Zukunft?

Unternehmen zu helfen ihre Vision und Mission umzusetzen. Dies am besten an einem Ort, wo ich mich selbst verwirklichen kann und der einen Platz für Gemeinschaft bietet. Ich stelle mir einen „Co-Working-Space“ in der Natur vor – mit einem wilden Garten und einem antiken Gewächshaus - einschließlich „Afterwork“ am Lagerfeuer mit gutem Essen. Der Ort sollte abgeschieden, aber trotzdem gut erreichbar sein.

Rückfragen:

CARINA RADL E.U.
Carina Radl
Geschäftsführerin
Wolfsberg
M +43 660 5251627
E office@carinaradl.com 
W www.carinaradl.com 

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