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Vom Ein-Frau-Betrieb zur größten Stickerei

Irene Maurer aus Villach wagte vor über zwanzig Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit. Jetzt wurde sie für die kreative Umsetzung ihrer Geschäftsidee, ihre hochwertigen Stickarbeiten und persönliche Kundenberatung ausgezeichnet.

© Beris Pure Freude: Frau-in-der-Wirtschaft-Geschäftsführerin Tanja Telesklav mit der Unternehmerin des Jahres 2016, Irene Maurer.

Wer in Urlaub fährt, kommt mit neuen Ideen nach Hause. Zumindest bei Familie Maurer aus Villach. Irene Maurer war mit 24 Jahren von der Idee, Kappen nach Kundenwunsch zu fertigen, so begeistert, dass sie sich mit einem eigenen Stickdienst selbstständig machte. Als Ein-Frau-Betrieb spezialisierte sie sich auf das Besticken von Textilien in kleinen Stückzahlen und besetzte damit eine Marktnische.

Vor zwölf Jahren kam dann zusätzlich zum Warenhandel und Stickdienst auch der „Kärnten-Shop“ hinzu. Heute beschäftigt Irene Maurer fünf Mitarbeiterinnen und einen Lehrling. Damit zählt ihr Betrieb zu den größten Stickereien in Kärnten. In erster Linie werden Kunden aus Kärnten beliefert, aber auch nach Deutschland, Holland und in die Schweiz werden die Textilien verschickt.

„Im Betrieb bin ich Mädchen für alles. Aber hauptsächlich kümmere ich mich um die Angebotslegung und das Erstellen von Stickprogrammen. In ihrer Werkstätte steht noch immer ihre erste Ein-Kopf-Stickmaschine, mit der alles begann und die Maurer niemals verkaufen würde. Schließlich wurde sie damals eigens aus der Schweiz importiert. Mittlerweile sind im Unternehmen auch zwei Sechs-Kopf- und eine Zwei-Kopf-Stickmaschine im Einsatz. In Zukunft möchte sie weiter in den Betrieb investieren und neue Maschinen anschaffen. „Ich wünsche mir, den Mitarbeiterstand auch künftig zu halten oder sogar zu erweitern.

Wenn Familien zusammenhalten

Trotz Schicksalsschlägen wie dem Tod ihrer Schwester versucht Maurer immer positiv zu denken. „Ich kann mich zu 100 Prozent auf meine Mitarbeiter verlassen. Sie sind wie eine Familie für mich“, verrät Maurer.

Der Rückhalt der Belegschaft und der fami­liäre Zusammenhalt geben ihr Kraft. Ihre Mutter Gertrude Zötsch wollte ihr zu Beginn nur ein paar Monate zur Seite stehen und unter die Arme greifen. Aus drei Monaten sind inzwischen 20 Jahre geworden. Mutter und Tochter sind im Betrieb ein eingespieltes Team. Und auch ihre beiden Kinder Felix und Viktoria verbringen ihre Zeit gerne in der Sti­ckerei zwischen den bunten Spulen. Die siebenjährige Tochter und der fünfjährige Sohn sind für Maurer das Highlight in ihrem Leben.

„Ich kann mich glücklich schätzen, dass meine Eltern mich bei den Kindern unterstützen“, sagt Maurer. Die Großeltern holen die Kinder oft vom Kinder­garten ab oder bringen sie zum Ballett- oder Klavierunterricht. „Natürlich ist es manchmal ein ziemlicher Spagat zwischen Familie und Beruf, aber wenn alle an einem Strang ziehen, funktioniert es doch“, findet Maurer. Nach der Scheidung von ihrem Mann startete sie alleine durch.  Umso mehr freut sie sich, dass in Kärnten auch kleine Unternehmen ausgezeichnet werden. Maurers Erfolgsgeheimnis sind Flexibilität und Spontanität. ­Maurer dazu: „Ich versuche aus jedem Tag das Beste zu machen.“

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