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Händler, Schausteller und Wirte von der Absage der Volksfeste tief getroffen

Wirtschaftskammer wirft Veranstaltergemeinden mangelndes Engagement für Bürger und Betriebe vor und schlägt einen Runden Tisch zu Traditionsmärkten vor.

Es wurde mitgeteilt, dass nach der bereits erfolgten Absage des Villacher Kirchtags nun auch der Bleiburger Wiesenmarkt, der St. Veiter Wiesenmarkt und der Wolfsberger Kolomonimarkt im Jahr 2021 nicht durchgeführt werden könnten.
© AdobeStock/hailey_copter

Erschüttert zeigte sich heute Sissy Wolfberger, Obfrau des Kärntner Markt-, Straßen- und Wanderhandels von Berichten, wonach die Stadtgemeinden Bleiburg, St. Veit an der Glan und Wolfsberg mitgeteilt hätten, dass nach der bereits erfolgten Absage des Villacher Kirchtags nun auch der Bleiburger Wiesenmarkt, der St. Veiter Wiesenmarkt und der Wolfsberger Kolomonimarkt im Jahr 2021 nicht durchgeführt werden könnten. Diese Absagen seien angesichts der allerorts verkündeten Normalisierungsschritte ein Schlag ins Gesicht der zum Teil seit Generationen teilnehmenden Schausteller, Marktfieranten und Wirte, kritisiert Wolfberger: „Da fehlt das Engagement der regionalen Politik. Offenbar haben die Gemeindevertreter schlichtweg keine Lust, sich im Sommer für die Bürger und die Betriebe einzusetzen, die sich alle auf ein halbwegs normales Jahr 2021 mit ihren Traditionsfesten gefreut haben. Diese Jahrhunderte alten Events sind nicht nur für die Besucher, sondern auch für sehr viele Unternehmen – ob Händler, Schausteller oder Wirte – Fixpunkte in der Jahresplanung. Da geht es um ein Stück Normalität für die Bevölkerung, aber nach mittlerweile mehr als einem Jahr Totalausfall auch um die wirtschaftliche Existenz vieler Betriebe.“

Neuen Covid-19-Regeln als Grund

Umso unverständlicher sind aus Sicht der Wirtschaftskammer die nunmehrigen Absagen, weil sie mit den neuen Covid-19-Regeln begründet würden, die mit Anfang August außer Kraft treten würden. Dabei gebe es praxisorientierte Lösungen für die Überprüfung der 3G-Regel ohne langes Warten. Raimund Haberl, Spartenobmann des Kärntner Handels: „Wir haben in den vergangenen Monaten gesehen, wie digitale Lösungen im Alltag funktionieren können. Auch Voranmeldemodelle mit automatischen Zugangskontrollen hätte man rechtzeitig organisieren können.“

Mit der nunmehrigen Absage will sich Markus Malle, Vorsitzender der Fachvertretung der Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe, der auch die Schausteller vertritt, aber nicht zufriedengeben: „Ich werde in den nächsten Tagen Vertreter der Städte, der Schausteller, Händler und Gastronomen zu einem Runden Tisch einladen, um gemeinsam akzeptable Alternativen für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die betroffenen Betriebe zu finden.“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Handel
Mag. Nikolaus Gstättner
T 05 90 90 4-300
nikolaus.gstaettner@wkk.or.at

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