th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Unternehmernachwuchs stürmt die Kammer

Klagenfurter Volksschulkinder und ihre Eltern waren am 7. Oktober 2015 in der Wirtschaftskammer in Klagenfurt zu Gast, um auf eine spielerische Entdeckungsreise in die Welt des Unternehmertums zu gehen.

Wie kommt der Verkäufer zu seinen Preisen? Warum bekomme ich hier zwei Produkte und muss aber nur eins bezahlen? Weshalb ist die Kassiererin immer so freundlich zu mir und warum kaufe ich eigentlich gerade in diesem Laden so gerne ein? Das sind Fragen, die sich Kinder wahrscheinlich noch nie gestellt haben. Bis jetzt waren sie auch immer nur Kunden in einer Welt von erwachsenen Verkäufern und bekannten Unternehmen.

Klagenfurter Volksschulkinder und ihre Eltern waren am 7. Oktober 2015 in der Wirtschaftskammer in Klagenfurt zu Gast

Wirtschaften von A-Z
Nicht jedoch bei "KiWi – Kinder entdecken Wirtschaft". Die Wirtschaftskammer schickte die Kinder auf eine spannende Entdeckungsreise in die noch unbekannte Welt des Unternehmertums und verwandelt die Erwachsenen in Kunden. Auf dieser Entdeckungsreise planten die Kinder in Teams schrittweise ihren eigenen Verkaufsstand, bei dem ihre Eltern, Verwandten und Bekannten am Tag der Veranstaltung einkaufen konnten. Dabei wurde kein Schritt ausgelassen: Namensfindung für das Unternehmen, einen Stand anmieten, einen Gewerbeschein beantragen, Waren bestellen, die eigenen Preise kalkulieren, sich Marketing-Strategien einfallen lassen und zu guter Letzt natürlich den Verkaufstand gestalten, betreuen und leiten.

Klagenfurter Volksschulkinder und ihre Eltern waren am 7. Oktober 2015 in der Wirtschaftskammer in Klagenfurt zu Gast


Auf der Jagd nach KiWi-Euros
In der kleinen KiWi-Handelswelt boten Teams aus verschiedenen Schulen im Rahmen eines kleinen Wettbewerbes an ihren Verkaufsständen Waren zum Verkauf an. Die Waren konnten sie aus einem vom KiWi-Großhandel zur Verfügung gestellten Sortiment auswählen. Als Kunden fungierten die Verwandten und Bekannten der Schüler, aber auch WK-Mitglieder, Funktionäre und Mitarbeiter waren herzlich eingeladen, nach Lust und Laune einzukaufen. Richtiges Geld war dabei nie im Spiel, bezahlt wurde ausschließlich mit KiWi-Euro, einer eigens kreierten Währung, die sich die Kunden bei der KiWi-Bank gratis abholen konnten, um damit bei den Ständen die Waren der Schüler kaufen zu können. Hatten die Eltern fertig eingekauft, wurden die Waren wieder beim KiWi-Sammellager abgegeben.

Klagenfurter Volksschulkinder und ihre Eltern waren am 7. Oktober 2015 in der Wirtschaftskammer in Klagenfurt zu Gast

Nicht nur der Umsatz zählt
Ziel des Wettbewerbes war es für jedes Team, mindestens 100 Punkte zu erreichen und somit eine Medaille zu bekommen. Die Punkte wurden für Kreativität der Werbestrategien, Dekoration des Verkaufsstandes, Kundenfreundlichkeit und natürlich auch für den erwirtschafteten Umsatz vergeben. Wichtig dabei war, dass eben nicht nur der Umsatz entscheidend war, um den Kindern so zu vermitteln, dass auch in der wirklichen Wirtschaft nicht zählt, wer den meisten Gewinn erwirtschaftet, sondern dass sich ein guter und erfolgreicher Unternehmer durch nachhaltiges Handeln, Kreativität, Teamwork und vor allem Engagement auszeichnet.

Fotos:
wkk/fritzpress

Das könnte Sie auch interessieren

  • Presseaussendungen 2015

Otmar Petschnig von der Republik Frankreich ausgezeichnet

Staatspräsident Hollande unterzeichnete persönlich die Ernennung zum "Ritter des nationalen Verdienstordens". mehr

  • Presseaussendungen 2016

WK macht gegen neues Fachmarktzentrum mobil

Einen Widmungsstopp für weitere Verkaufsflächen an der Peripherie verlangt der Sprecher der Innenstadtkaufleute Max Habenicht: "Sonst stirbt die Stadt." mehr

  • Presseaussendungen 2016

Truppe: „Bundesregierung muss den Reformmotor starten. Und zwar jetzt!“

Laut einer aktuellen market-Umfrage ist die Stimmung unter Jungunternehmern weiterhin gedämpft, allerdings gibt es eine große Bereitschaft, das eigene, unternehmerische Handeln voranzutreiben. mehr