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Unternehmer am Wort

Auftakt für weniger Bürokratie in der Wirtschaft: Der erste Weg der Roadshow von Land Kärnten und der WK führte nach Hermagor. 

Corina Thalhammer 
Alois Roth (links) und Bernd Roth (zweiter von rechts), von Auto Roth in Hermagor, freuten sich über den Besuch. Auf dem Bild mit Werner Plasounig und Hannes Kandolf von der WK-Bezirksstelle, Landesrat Martin Gruber und WK-Präsident Jürgen Mandl.
© WKK/Fritz Press Alois Roth (links) und Bernd Roth (zweiter von rechts), von Auto Roth in Hermagor, freuten sich über den Besuch. Auf dem Bild mit Werner Plasounig und Hannes Kandolf von der WK-Bezirksstelle, Landesrat Martin Gruber und WK-Präsident Jürgen Mandl.
Was bewegt die heimischen Unternehmer? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Fragen, auf die die WK Kärnten, das Land Kärnten und die Industriellenvereinigung (IV) bei der Roadshow „Kärnten unternehmensfreundlich“ Antworten erhalten möchten. Ziel ist es, auf Landesebene Vereinfachungsmöglichkeiten bei Gesetzen und ihrer Vollziehung in den Behörden aus Sicht der Wirtschaft zu finden und diese auch umzusetzen. 

Jürgen Mandl, Präsident der WK Kärnten: „Wir haben vieles gehört und vieles schon besprochen.“ Nun gehe es darum, die Vorschläge aus den Bezirken mitzunehmen, diese zu diskutieren und alles zu konkretisieren, betont Mandl. 
Auch an der Denkweise müsse noch gearbeitet werden, meint etwa Landtagsabgeordneter und Clubobmann Markus Malle. Lösungsorientiertes Arbeiten solle für Arbeitgeber und Arbeitnehmer erstrebenswert sein, um das „Unternehmer sein wieder mit ein bisschen Freude zu verbinden“.

"Anliegen verhungern in der Schublade"

In Kleingruppen machten sich die Unternehmer an die Arbeit und bereiteten ihre Verbesserungsvorschläge vor, die im Anschluss in der Runde präsentiert wurden. Lange Behördenwege seien einzudämmen, denn man bekomme 
das Gefühl vermittelt, dass die ­eigenen „Anliegen in der Schublade verhungern“. Vor allem beim Raumordnungsgesetz seien die Wege bis zum Bescheid extrem lang, sind sich die Anwesenden einig. Weiteres Ärgernis sind die 
Auflagen und die damit einhergehenden Belastungen in der Gas­tronomie. Auch die Verteilung der Auflagen erfolge nicht gerecht – so habe die Stadt Wien bis zum Jahr 2040 Zeit, um alle Gebäude barrierefrei umzubauen. Beim nächsten Punkt waren sich gleich mehrere Unternehmer einig: Die Pausenzeiten im Gastgewerbe seien schwierig einzuhalten. Nach der Schilderung der Anliegen wurden Lösungen erarbeitet. Ein Vorschlag war, Gesetze zu schaffen, die nach einiger Zeit auf ihre Zweckmäßigkeit zu prüfen seien. Zum Thema Gastgewerbe wurde vorgeschlagen, die Pausenregelung zu überarbeiten. 

Das Beispiel der Finkensteiner Nudelfabrik, die abgestraft wurde, weil auf der Verpackung der Hinweis auf das Nudelkochen fehlte, brachte die Unternehmer zu folgender Schlussfolgerung: Bei ers­ter Verfehlung wäre es ratsam, zunächst zu beraten und erst beim zweiten Vergehen Strafen zu verhängen. 

Alle Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier

Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der KW 7/8.

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