th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Umfahrung Greifenburg: „Kein Verständnis für Verzögerungstaktik durch Ortsfremde“

Der B100-Ausbau beschäftigt die Oberkärntner seit den 1960er-Jahren. Ein Baubeginn ist in Sicht, doch eine steirische Bürgerinitiative versucht das zu verhindern. „Der Geduldsfaden ist mehr als strapaziert“, so Bezirksstellenobmann Mathiesl.

Sicherung einer Baustelle
© studio v-zwoelf - adobe.stock.com
Die Verkehrssituation auf der B100 stellt seit Jahrzehnten eine Belastung für die Bevölkerung dar. „Die Menschen leiden vor allem unter dem stark gestiegenen Schwerverkehrsaufkommen und den damit verbundenen Lärm“, weiß Georg Mathiesl, Obmann der Bezirksstelle Spittal an der Drau. Umso erfreuter zeigte er sich über die Bewilligung des Sicherheitsausbaus im Dezember 2021, die einen zeitnahen Baustart und somit eine Entlastung verspricht.

Wie nun bekannt wurde, hat eine steirische Bürgerinitiative diese Bewilligung beeinsprucht und kämpft gegen die Umfahrung von Greifenburg, als einen Teil des Sicherheitsausbaus der B100, an. „Es ist mir völlig unverständlich. Diese Gruppe ist nicht einmal von der Umfahrung betroffen und dennoch nehmen sie sich das Recht heraus, andere Lebens- und Wirtschaftssituationen zu beeinflussen“, ärgert sich Mathiesl. Der zuständige Landesrat Martin Gruber brachte ebenfalls sein Unverständnis zum Ausdruck und möchte an den Plänen festhalten. „Seit mittlerweile 60 Jahren ist die B100 Thema in Oberkärnten. Man kann sich also vorstellen, dass die Nerven blank liegen. Es muss endlich Schluss sein mit der Verzögerungstaktik durch Ortsfremde. Die Betriebe und die Bevölkerung braucht diese Umfahrung als Entlastung“, unterstreicht der Bezirksstellenobmann.

Dringenden Handlungsbedarf sieht Mathiesl vor allem, um die Region attraktiver zu machen: „Wir müssen der Landflucht entgegenwirken. Nur durch eine effiziente Infrastruktur siedeln sich Betriebe an, schaffen Arbeitsplätze und Wohlstand. Das macht die Region konkurrenzfähig und lebenswert!“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Bezirksstelle Spittal an der Drau
Dr. Peter Demschar
T 05 90 90 4-540
peter.demschar@wkk.or.at

Das könnte Sie auch interessieren

Höfferer, Mandl, Hösel

Stumme Diener im Einsatz auf der Herbstmesse

Wo Kunst und Handwerk aufeinandertreffen, entstehen ebenso unbewegliche wie unvergängliche Zeugen höchster Schaffenskraft. mehr

Energiekosten im Gewerbe und Handwerk

Gewerbe und Handwerk: Energiekosten werden zur Existenzfrage

Die Sparte Gewerbe und Handwerk begrüßt die Maßnahmen der Stromdeckelung für Privathaushalte, appelliert aber gleichzeitig, auch für die kleinen und mittleren Betriebe die dringend notwendige Lösung auf den Tisch zu bringen!  mehr

Druckerlehrlinge und Ehrengautlinge bei der Gautsch 2022 in Klagenfurt

Kärntner Drucker bewahren die alte Tradition des Gautschens

Gautschen ist seit Kurzem immaterielles UNESCO-Kulturerbe Österreichs – das Druckland Kärnten hält am traditionellen Brauch fest und lud in Klagenfurt zur erfrischend-nassen Gautschfeier. mehr