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Transportwirtschaft fordert Prämie für Investitionen in schadstoffarme Lkw

Sinnvoller Einsatz für Mauteinnahmen: Transportwirtschaft spricht sich für Stilllegungsprämie aus, um Investitionen anzukurbeln und die Konjunktur zu beleben.

Elisabeth Rothmüller-Jannach fordert die Einführung der Stilllegungsprämie für den Ersatz eines älteren leichten oder schweren Lkw, eines Sattelzugfahrzeugs oder eines Autobusses durch ein schadstoffärmeres, neues Fahrzeug.
© Fotolia/MonthlyM
Investitionen in Fahrzeuge mit modernen, schadstoffarmen Verbrennungsmotoren sind von der Investitionsprämie ausgenommen. „Das benachteiligt unsere Branche massiv“, bringt es Elisabeth Rothmüller-Jannach, Obfrau der WK-Sparte Transport und Verkehr, auf den Punkt. Deshalb fordert sie die Einführung der Stilllegungsprämie für den Ersatz eines älteren leichten oder schweren Lkw, eines Sattelzugfahrzeugs oder eines Autobusses durch ein schadstoffärmeres, neues Fahrzeug.

Ökologisierung des Verkehrs

Diese branchenspezifische Lösung könnte auch einen wichtigen Beitrag zur Ökologisierung des Verkehrs leisten. „Aufgrund der Corona-Krise werden derzeit weniger Neufahrzeuge angeschafft. Wenn wir verhindern wollen, dass alte Nutzfahrzeuge mit höherem Schadstoffausstoß länger gefahren werden, müssen wir handeln“, sagt die Spartenobfrau. Eine Stilllegungsprämie würde nämlich nicht nur die Investitionen ankurbeln und damit konjunkturbelebend wirken, sondern bestehende Flotten deutlich sauberer und effizienter machen.

„Unsere Betriebe befinden sich in einer schwierigen Situation. Die stillstehenden Produktionswerke, die unterbrochenen Lieferketten und die geschlossenen Grenzen haben auch die Transportwirtschaft hart getroffen. Um einen Weg aus der Krise zu finden, brauchen sie Unterstützung für Investitionstätigkeiten“, betont auch Bruno Urschitz, Obmann der WK-Fachgruppe Güterbeförderungsgewerbe.

Einnahmen letztlich an die Branche zurückgehen

Zur Finanzierung der Prämie können laut Rothmüller-Jannach die Einnahmen aus den sogenannten externen Kosten bei der Lkw- und Bus-Maut herangezogen werden. Denn hier habe das zuständige Ministerium schon lange versprochen, dass diese Einnahmen letztlich an die Branche zurückgehen sollen.  Darüber hinaus müssen die Infrastrukturkosten generell sinken: „So wie für die Schiene bereits angekündigt, muss auch die Nutzung der Infrastruktur auf der Straße günstiger werden. Nur so werden wir die Krise bewältigen und auch für die Zeit danach gut aufgestellt sein.“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Transport und Verkehr
Mag. Gerhard Eschig
T 05 90 90 4 - 500
Egerhard.eschig@wkk.or.at

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