th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Transporteure leiden massiv unter Billigkonkurrenz aus dem Ausland

Die heimische Transportwirtschaft kämpft um ihre Existenz: In jedem Transportsegment ist ausländische Billigkonkurrenz anzutreffen, die den Kärntner Transportunternehmern das Überleben schwer machen. WK fordert daher effektive Kabotagekontrollen.

Bruno Urschitz, Obmann der WK-Fachgruppe des Güterbeförderungsgewerbes
Von der Politik im Stich gelassen fühlt sich die heimische Transportwirtschaft. Sie leidet massiv unter der Billigkonkurrenz aus dem Ausland, die hierzulande Transportdienstleistungen jeder Art erbringen. Konkret fordert Bruno Urschitz, Obmann der WK-Fachgruppe des Güterbeförderungsgewerbes, daher: "Wir brauchen dringend Verbesserungen in Form einer Novellierung des Güterbeförderungsgesetzes und fordern diese auch von Verkehrsminister Alois Stöger ein, doch nichts passiert", klagt der Branchenvertreter.

Mittlerweile wird die Kabotage, also die Erbringung von inländischen Transportdienstleistungen von ausländischen Unternehmen, zum Existenzkampf. "Egal in welchem Transportsegment – ob Baustellenverkehre, Zustellverkehre oder regionale Verkehre - überall ist ausländische Billigkonkurrenz anzutreffen", schildert Urschitz. Ein aktuelles Beispiel aus Kärnten ist etwa die Baustelle beim Koralmtunnel, wo vorwiegend ausländische Fahrzeuge im Einsatz sind und kaum oder gar nicht kontrolliert werden. "Ein unverzügliches Handeln ist hier Gebot der Stunde, denn auch Kontrollbeamte bestätigen uns, dass die derzeitige Gesetzgebung hierzu dringend reformiert gehört, um effektive und gezielte Kontrollen zu ermöglichen."

Urschitz weist auf die Tragweite effektiver Kontrollen hin: "Es geht um 700 Kärntner Transportunternehmen mit 4500 unselbstständig Beschäftigten. Es geht um den Erhalt der Wertschöpfung und der Transportdienstleistungen durch heimische Unternehmer. Die Politik muss endlich aufwachen", fordert Urschitz dringend eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Transportunternehmer.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Presseaussendungen 2016

"Geht's den Seilbahnen gut, geht's den Menschen gut!"

Mit Investitionen der Seilbahnwirtschaft von 28 Millionen Euro und mehr als tausend neuen Gästebetten startet Kärnten die in die Wintersaison. mehr

  • Presseaussendungen 2016

Koper: Der Hafen vor Kärntens Haustür

Die einzige Seehafenstadt Sloweniens bietet Kärntens Unternehmern die beste Verbindung zu Handelspartnern auf der ganzen Welt. Bei einer Studienreise informierten sich die heimischen Außenhändler über die aktuellen Potenziale des "Luka Koper". mehr

  • Presseaussendungen 2016

Stopp für Online-Hotellerie-Schattenwirtschaft!

Keine Steuern, keine Auflagen, keine Nächtigungstaxe: Vermieter auf Online-Plattformen wie Airbnb machen gute Geschäfte auf Kosten der Kärntner Hotellerie. Um diese Schattenwirtschaft in den Griff zu bekommen, fordert die WK dieselben Wettbewerbsbedingungen für Online- wie traditionelle Anbieter. mehr