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Transporteure leiden massiv unter Billigkonkurrenz aus dem Ausland

Die heimische Transportwirtschaft kämpft um ihre Existenz: In jedem Transportsegment ist ausländische Billigkonkurrenz anzutreffen, die den Kärntner Transportunternehmern das Überleben schwer machen. WK fordert daher effektive Kabotagekontrollen.

Bruno Urschitz, Obmann der WK-Fachgruppe des Güterbeförderungsgewerbes
Von der Politik im Stich gelassen fühlt sich die heimische Transportwirtschaft. Sie leidet massiv unter der Billigkonkurrenz aus dem Ausland, die hierzulande Transportdienstleistungen jeder Art erbringen. Konkret fordert Bruno Urschitz, Obmann der WK-Fachgruppe des Güterbeförderungsgewerbes, daher: "Wir brauchen dringend Verbesserungen in Form einer Novellierung des Güterbeförderungsgesetzes und fordern diese auch von Verkehrsminister Alois Stöger ein, doch nichts passiert", klagt der Branchenvertreter.

Mittlerweile wird die Kabotage, also die Erbringung von inländischen Transportdienstleistungen von ausländischen Unternehmen, zum Existenzkampf. "Egal in welchem Transportsegment – ob Baustellenverkehre, Zustellverkehre oder regionale Verkehre - überall ist ausländische Billigkonkurrenz anzutreffen", schildert Urschitz. Ein aktuelles Beispiel aus Kärnten ist etwa die Baustelle beim Koralmtunnel, wo vorwiegend ausländische Fahrzeuge im Einsatz sind und kaum oder gar nicht kontrolliert werden. "Ein unverzügliches Handeln ist hier Gebot der Stunde, denn auch Kontrollbeamte bestätigen uns, dass die derzeitige Gesetzgebung hierzu dringend reformiert gehört, um effektive und gezielte Kontrollen zu ermöglichen."

Urschitz weist auf die Tragweite effektiver Kontrollen hin: "Es geht um 700 Kärntner Transportunternehmen mit 4500 unselbstständig Beschäftigten. Es geht um den Erhalt der Wertschöpfung und der Transportdienstleistungen durch heimische Unternehmer. Die Politik muss endlich aufwachen", fordert Urschitz dringend eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Transportunternehmer.

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