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Transporteure fordern Umsetzung längst überfälliger Forderungen

Fachgruppenobmann Ing. Bruno Urschitz: "Schluss mit weiteren Belastungs-Fantasien – Nacht-60er abschaffen, tragbare Lösungen schaffen!"

"Alle rufen nach Verwaltungsreformen, doch keiner wagt sich an die Umsetzung. Gerade im Transportbereich zeigen wir permanent auf, was den Wirtschaftsstandort Österreich verbessern und dabei dem Steuerzahler nichts kosten würde - sei es die Abschaffung des völlig unnötigen und veralteten Lkw-Nacht-60ers, die Verbesserungen bei den Regelungen für Abstellplätze oder unserer Forderung nach einer Reduktion des Behördenanteils bei Zulassungen. Nur beim Schaffen neuer Ideen und dem Rufen nach noch mehr Belastung und noch höheren Kosten, geht alles immer ganz schnell, wie die jüngste Debatte zur flächendeckenden Lkw-Maut zeigt", kritisiert Ing Bruno Urschitz Fachgruppenobmann Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Kärnten.

Kurzfristig und unrealistisch gedacht

"Scheinbar einfache Schlüsse, wonach die flächendeckende Bemautung der Straße den Schienenverkehr unmittelbar attraktiver machen soll, sind kurzsichtig und unrealistisch. Denn dabei werden reale Ereignisse wie Streiks, technische Gebrechen und Unzuverlässigkeit, die zu Lasten der Schiene gehen, völlig ausgeblendet. Dieser Schluss geht nicht auf", betont Urschitz. Gerade in der ländlichen Struktur Kärntens gibt es keine Alternative zum Lkw. Zudem wäre eine flächendeckende Bemautung auch deshalb eine unzulässige Belastung für die Transportbetriebe, da die Unternehmen für etwas zahlen müssten, das sie nicht nutzen dürfen. Denn zahlreiche unübersichtliche Fahrverbote erschweren den Transporteuren tagtäglich ihre Arbeit.

"In diesem Zusammenhang fordern wir die flächendeckende und lückenlose Aufhebung sämtlicher regionaler Lkw-Fahrverbote in Österreich. Denn wenn schon geplant ist, dass wir für jeden Kilometer bezahlen sollen, dann wollen wir auch jeden Kilometer des Straßennetzes befahren dürfen und zwar ohne Einschränkung", hält der Urschitz fest.
"Als Fachgruppenobmann fordere ich die Politik auf, dem Vertrösten ein Ende zu machen und stattdessen endlich jene Forderungen der Transportwirtschaft nach tragbaren, praktikablen Lösungen in die Tat umzusetzen, die längst überfällig sind. Wer immer nur von zusätzlichen Belastungen fantasiert und noch höhere Kosten für Unternehmen einfordert, agiert weder im Sinne des Wirtschaftsstandortes noch der österreichischen Beschäftigten", so der Fachgruppenobmann.

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