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Hinterleitner: "Politik setzt ein Zeichen der Vernunft!"

Luxus-Almdorf: Wirtschaft übt Kritik an asymmetrischen Förderungen und fordert gleiches Recht für Familienbetriebe.

Als Zeichen der Vernunft bezeichnete heute Tourismussprecher Helmut Hinterleitner die Nachdenkpause bei der großzügigen Landesförderung für das Luxus-Almdorf Seinerzeit. Die geplante Landesbeteiligung von über drei Millionen Euro sei ein verheerendes Signal für die Kärntner Tourismusbetriebe, warnte Hinterleitner: "Wenn ein gestandener Familienbetrieb in Qualität investieren möchte und beim Wirtschaftsförderungsfond einen Zuschuss beantragt, blitzt er eiskalt ab: Es gibt kaum noch Fördergeld für Tourismusbetriebe!"

Umso befremdlicher findet Hinterleitner die angekündigte Großunterstützung des Landes für das Luxusdorf am Falkert: "Für auswärtige Investoren fließen Steuermittel offenbar nach wie vor nach dem Motto 'Kärnten ist reich!‘. Für unsere bodenständigen Familienbetriebe wäre diese Förderung jedenfalls ein Schlag ins Gesicht!" Hinterleitner fordert die Politik auf, sich stattdessen darauf zurückzubesinnen, dass es vor allem Familienbetriebe sind, die Kärnten als Tourismusland groß gemacht haben: "Nicht zuletzt gemäß der neuen Tourismusstrategie des  Landes Kärnten rate ich dazu, bewahrend, überschaubar und maßvoll zu agieren – auch und besonders bei Einzelprojektförderungen auswärtiger Investoren!"

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