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Tourismus auf neuen Wegen

Der neu gegründete Tourismusverband Klagenfurt arbeitet auf Hochtouren.

© Klagenfurt Tourismus Die Landeshauptstadt hat seit 2016 einen eigenen Tourismusverband.

Was lange währt, wird endlich gut – so scheint es zumindest, wenn es um den im vergangenen April gegründeten Tourismusverband Klagenfurt geht. Drei Jahre wurde gekämpft und diskutiert, nun ist der Tourismusverband (TVB), mit Sitz am Neuen Platz, für die touristischen Agenden der Landeshauptstadt zuständig.

Jahrzehntelang wurden diese vom Rathaus aus gesteuert. Die Tourismusagenden sollten aber wieder direkt in die Hände der Wirtschaftstreibenden gelegt werden, daher wurde für die Kooperation zwischen Stadt und Tourismusverband eine Leitlinie zur Zusammenarbeit entwickelt.

Das Gremium, bestehend aus Klagenfurter Unternehmern rund um den Obmann, Gastronomen und Caterer Adolf Kulterer und Geschäftsführer Helmut Micheler, kümmert sich um die Anliegen der rund 7000 tourismusabgabepflichtigen Betriebe in Klagenfurt. Viele werden aktuell persönlich von Micheler und seinem Team besucht, um sich ein Bild von den Anliegen der Unternehmen zu machen.

Erste Erfolge können bereits verbucht werden: Die Marketingkampagne für Advent und Winter sei besonders bei Gästen aus Italien gut angekommen. „Die damit erzielten Package-Buchungen haben im Jahresvergleich sicher zu einem Plus von 2,4 Prozent bei den Übernachtungen beigetragen“, sagt Obmann Kulterer.

Gemeinsam mit dem neuen Informationsbüro am Neuen Platz wurde auch ein Souvenir-Shop eröffnet. Highlight war die erste KunstKugel von Künstlerin Gudrun Kampl als Klagenfurt-Souvenir.

Heiß hergehen soll es im Juli beim Bodypainting-Festival. „Eine tolle Möglichkeit, auch die Innenstadt zu beleben. Auch bei der Starnacht und dem Ironman sehe ich noch Verbesserungsmöglichkeiten“, erklärt Geschäftsführer Micheler. Auf Hochtouren gearbeitet wird an der Professiona­lisierung des TVB-Auftritts. Auch an den Frühling wurde bereits gedacht: Nach dem Vorbild größerer Städte soll ein autonomes Leihrad-System entstehen.


Mehr Infos gibt es hier: Tourismusverband Klagenfurt


Seit November sehe ich Verbesserungen bei den Buchungen. Wir haben in diesem Jahr bereits mehr Gäste gehabt.
Christian Holzer, Hotel Zlami-Holzer
Uns gibt es seit 50 Jahren in Klagenfurt. Ich sehe die touristische Zukunft von Klagenfurt positiv.
Evelin Liebetegger, Hotel Liebetegger



Interview mit dem Obmann, Adolf Kulterer, und dem Geschäftsführer, Helmuth Micheler

Der Osttiroler Helmuth Micheler ist TVB-Geschäftsführer.
Der Osttiroler Helmuth Micheler ist TVB-Geschäftsführer.
Adolf Kulterer ist Gastronom, Caterer und TVB-Obmann.
Adolf Kulterer ist Gastronom, Caterer und TVB-Obmann.


Kärntner Wirtschaft: Wie wichtig ist der neue TVB für die Klagenfurter Unternehmen?

Kulterer: Der Tourismusverband ist ein Servicecenter und Impulsgeber für alle Betriebe in Klagenfurt. Die touristische Qualität wird sich so noch weiter steigern.

Micheler: Der TVB bietet den Unternehmern nun noch viel stärker die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, wie der Tourismus in Klagenfurt aussehen soll. Wir bekommen bei unseren Besuchen viele positive Rückmeldungen von den Betrieben.

Was steht in nächster Zeit an?

Kulterer: Im Frühjahr gibt es einen Ostermarkt, im Winter einen neuen Weihnachtsmarkt. Im Sommer wird unter anderem das Body-Painting-Festival Besucher nach Klagenfurt bringen. Immerhin wird durch Events die gesamte Stadt belebt. Dabei arbeiten wir auch gut mit der IG Altstadt zusammen. 

Micheler: Aktuell arbeiten wir an einer professionellen Strategie und versuchen bei den Gruppenangeboten nachzulegen. Ab Mai wird das Leihrad-System zuerst mit zehn, später mit 20 Standorten installiert werden. Ein Anliegen wäre uns etwa auch ein verbessertes Schwimmangebot für Triathleten. Der See ist ein wichtiges Markenzeichen.

Wie sehen Sie die Zukunft des Tourismus in Klagenfurt?

Kulterer: Klagenfurt und Kärnten müssen noch mehr zum Drehpunkt an der Ost-West-Achse werden. Gemeinsam müssen wir noch mehr Gäste nach Klagenfurt bringen und zeigen, was wir zu bieten haben: Sicherheit, Sauberkeit, Freundlichkeit sowie Top-Betriebe.

 

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