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TAZ ehrt die teilnehmenden Schulen

3500 Jugendliche haben im ablaufenden Schuljahr wieder ihre Talente im Klagenfurter TAZ unter Beweis gestellt. Heute wurden die Schulen für ihr Engagement ausgezeichnet.

WK-Rräsident Jürgen Mandl, TAZ-Leitering Dagmar Kirchbaumer und WIFI_Chef Andreas Görgei haben Schulen aus ganz Kärnten ausgezeichnet.
© WKK/fritzpress
Als europaweite Einzigartigkeit ist das Test- und Ausbildungszentrum (TAZ) von WIFI und Wirtschaftskammer 2012 in Betrieb gegangen. Mittlerweile haben mehr als 22.000 Jugendliche die 30 Stationen des Testparcours absolviert und viel über ihre Stärken und Talente herausgefunden. 340 ausländische Delegationen von Schweden bis Libyen haben in dieser Zeit das TAZ besucht, um sich von den Vorteilen der spielerisch vermittelten Berufsorientierung zu überzeugen. Dafür dankte heute WIFI-Institutsleiter Andreas Görgei den versammelten 65 Vertretern von Kärntner Schulen: „Das ist alles nur möglich, weil Sie als Verantwortliche für Bildung hier mitwirken.“
 
Denn mittlerweile besuchen nicht nur 95 % der Neuen Mittelschulen in Kärnten das TAZ, auch mehr als die Hälfte der Schüler der AHS-Unterstufe entdecken ihre individuellen Stärken und Begabungen. Görgei: „Wir erreichen mittlerweile fast 80 Prozent eines Jahrgangs in Kärnten – das zeigt, dass wir offenbar das richtige Angebot haben.“ Was LAbg. Stefan Sandrieser in Vertretung von LH Peter Kaiser bestätigt: „Ich war selber 20 Jahre lang Lehrer und habe mit meinen Schülern das TAZ besucht. Es ist ein tolles Angebot für Jugendliche, die ohnehin heutzutage in vielen Bereichen unter Orientierungslosigkeit leiden. Oft werden dann Traditionsentscheidungen getroffen, weil die vielen neuen Berufsbilder gar nicht bekannt sind.“
 
Für Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl ist das die zentrale Frage: „Bildung und Ausbildung ist die Grundlage für jedes Weiterkommen, ob als Person oder als Gesellschaft. Je besser wir das in den Griff bekommen und jungen Menschen eine gute Perspektive geben können, desto geringer wird die Abwanderung und desto höher wird unsere Wettbewerbsfähigkeit sein. Denn darum geht es am Schluss: Wie stark sind wir als Gesellschaft?“
 
Auf diese Fragen versucht die Wirtschaftskammer auch neue Antworten zu geben, zum Beispiel mit dem Modell „Lehre nach der Matura“. Mandl sieht das als Riesenchance für hochqualifizierten Fachkräftenachwuchs für die Wirtschaft oder auch als Orientierungsphase für das richtige Studium. Erste Klassen könnten im Herbst angeboten werden. Ein weiterer Meilenstein ist der im Aufbau befindliche MAKERSPACE in der ehemaligen Postgarage. Mandl: „Mit der Möglichkeit, Ideen plastisch als Prototypen und mit 3D-Druck umzusetzen, wollen wir die Digitalisierung begreifbar machen.“

Fotos der Verleihung finden Sie in unserer FLICKR-Galerie.
 
Rückfragen:
Test- und Ausbildungszentrum des WIFI Kärnten
Dagmar Kirchbaumer
T 05 9434-957
E dagmar.kirchbaumer@wifikaernten.at
W taz.at 

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