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Startschuss zur „1. Kärntner Tischler Trophy"

Mit der „1. Kärntner Tischler Trophy“ will die Innung der Tischler und Holzgestalter gemeinsam mit dem Kärntner Landesschulrat und dem Land Kärnten junge Talente fördern.

WK-Innungsmeister Valentin Lobnig, WK-Lehrlingsbeauftragter Bernhard Plasounig und Bildungsdirektor Robert Klinglmair freuen sich auf kreative Werkstücke
© LPD Kärnten/Hude WK-Innungsmeister Valentin Lobnig, WK-Lehrlingsbeauftragter Bernhard Plasounig und Bildungsdirektor Robert Klinglmair freuen sich auf kreative Werkstücke
Nicht nur handwerkliches Geschick, sondern Teamfähigkeit, Kreativität, Ausdauer und Engagement müssen jene Schülerinnen und Schüler an den Tag legen, die bei der "1. Kärntner Tischler Trophy" an den Start gehen wollen. Den Auftakt gab heute, Montag, Landesjugendreferentin Landesrätin Sara Schaar gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaftskammer Kärnten im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung. Im Zuge des Kooperationsprojektes zwischen Schule und Wirtschaft sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Präsentationsmöbel nach ihren Vorstellungen planen und im Werkunterricht bauen. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler der 7. Schulstufe.

"Mit dem Projekt soll nicht nur dem Fachkräftemangel entgegengewirkt, sondern vor allem auch Mädchen für den Beruf des Tischlers begeistert werden", so Schaar. Projekte wie diese würden den Blickwinkel der Jugendlichen weiten. Zu den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sagte sie: "Ihr habt den richtigen Blick für die Zukunft und geht motiviert darauf zu. Dafür wünsche ich euch viel Glück".

Gute Orientierungshilfe

"Mit diesem Projekt wird eine win-win-Situation geschaffen", freute sich auch Bildungsdirektor Robert Klinglmair über die entstehende Verbindung zwischen Schule und Wirtschaft. Er meinte: "Für die Schülerinnen und Schüler ist das Vorhaben eine gute Orientierungshilfe, bei der Interessen und Kompetenzen ausgelotet werden können". Zeitgleich könnten Angebot und Nachfrage in diesem Berufsfeld angepasst werden.


Oberstes Ziel ist es, die Begeisterung für den Beruf des Tischlers weiterzugeben, wollte Landesinnungsmeister Valentin Lobnig verstanden wissen. "Uns kommt die Jugend abhanden und mit diesem Projekt wollen wir entgegenwirken", so Lobnig. WK-Lehrlingsbeauftragter Bernhard Plasounig sprach in Vertretung für WK-Präsident Jürgen Mandl: "Wir müssen den Mädchen und Burschen zeigen, wie wichtig nicht nur kluge Köpfe, sondern auch geschickte Hände sind. Nur so kann es uns gelingen, die Wartezeiten auf Handwerker künftig nicht noch länger werden zu lassen."

Bewertet wird in den Kategorien "Idee/Konzept", "Materialeinsatz" und "Design und Gestaltung". Zudem gibt es einen Publikums- und einen Anerkennungspreis. Die Durchführungsphase findet zwischen November 2018 und April 2019 statt. Nach der Abgabe im April werden die Werke im Mai von einer Jury bewertet. Anfang Juni 2019 findet die Preisverleihung statt.

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