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Start in die Autosaison 2019

Kürzlich ging die Vienna Autoshow und damit der Auftakt der Autosaison 2019 über die Bühne.

Kürzlich ging die Vienna Autoshow und damit der Auftakt der Autosaison 2019 über die Bühne.
© KK

Die diesjährige Vienna Autoshow hatte zwei inhaltliche Highlights zu bieten: Die E-Mobility Area und das Freigelände mit einer SUV- und Heavy Offroader-Teststrecke. Gerade Besonders das Thema E-Mobilität lockte viele Interessierte an und wird in der Branche heiß diskutiert. Für Hubert Aichlseder, Gremialobmann der Kärntner Kfz-Händler, ist das eines der wichtigsten Zukunftsthemen: „E-Mobilität ist keine Modeerscheinung, sondern wird unsere Betriebe dauerhaft beschäftigen“, so der Kfz-Profi. Rechtzeitig zur Autoshow sind auch die aktuellen Zahlen von Statistik Austria zu den Kfz-Zulassungen 2018 erschienen.

Zahl der Auto-Neuzulassungen sinkt

Österreichweit gab es über 340.000 Pkw-Neuzulassungen. Das sind um 3,5 Prozent weniger als 2017. Kärnten geht bei diesem Negativtrend nicht mit. „Bei uns ist der Markt nur um 0,2 Prozent gesunken. Generell wäre ein Plus natürlich wünschenswert, allerdings sind Fahrzeuge Langzeitanschaffungen und gehen nicht sofort mit einer hohen Konjunktur einher. Die Branche kann mit diesem Ergebnis zufrieden sein“, weiß Aichlseder. Bei Elektro-Zulassungen gilt es in Kärnten allerdings aufzuholen. „Mit einem Plus von 1,5 Prozent stehen wir relativ schlecht da. In der Steiermark werden beispielsweise doppelt so viele Elektrofahrzeuge verkauft“, liest Aichlseder aus der Statistik und zieht folgenden Schluss daraus: „In den anderen Bundesländer werden von der Politik deutlich mehr Aktivitäten in einen emissionsfreien Verkehr gelegt. Bei uns sollte diesbezüglich mehr unternommen werden. Denn sowohl Elektro-Pkw als auch Benzin-Hybrid-Pkw werden von den Herstellern vermehrt angeboten.“ Generell sind die Kärntner eher Benzin-Freunde, denn 57 Prozent der Fahrzeugbesitzer setzen auf diese Motorisierung.

Fachkräftemangel auch im Kfz-Handel spürbar

In der Autosaison 2019 haben die Kfz-Betriebe einige Herausforderungen zu bewältigen. „Unsere Kunden werden berechtigterweise immer anspruchsvoller. Daher versuchen wir, faire Preise und beste Beratung zu bieten. Aber auch die Hersteller üben Druck bezüglich Standards, Ausstattung des Unternehmens und Ausbildung der Mitarbeiter aus. Dazu sind natürlich erhebliche Investitionen erforderlich, die sich betriebswirtschaftlich oft kaum rechtfertigen lassen. Dazu kommt noch ein massiver Fachkräftemangel. Ein Betrieb kann nur dann zukunftsfit gemacht werden, wenn er auf wirtschaftlich gesunden Beinen steht“, gibt Hubert Aichlseder zu bedenken.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Handel
Dr. Günter Schmidauer
T 05 90 90 4 - 320
E guenter.schmidauer@wkk.or.at

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