th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Kärntner Standortmarketing legt Fokus auf Italien und Slowenien

Bündelung der Kräfte im Land unter einer Dachmarke steigert die Wirkung der Marketingaktivitäten. WK-Vize-Direktor Höfferer: „Kärnten verfügt durch hohe Investitionsanreize über einen großen Standortvorteil.”

Kärnten verfügt durch hohe Investitionsanreize über einen großen Standortvorteil.
© AdobeStock
Landeshauptmann Peter Kaiser und Markus Bliem, Leiter der strategischen Landesentwicklung, haben im Rahmen einer Pressekonferenz eine weitere Initiative im Standortmarketing für Kärnten vorgestellt. Mit einer großangelegten Medienoffensive und einer vertieften Zusammenarbeit mit den Partnern in der Alpen-Adria-Region wolle man weitere gute Gründe für Betriebsansiedlungen und Investitionen ausländischer Firmen in Kärnten schaffen. Der Fokus der neuen Kampagne liegt auf den für den heimischen Tourismus und Export wichtigen Nachbarländern Italien und Slowenien. Ein Höhepunkt der neuen Standortmarketing-Aktivitäten sei außerdem die wiederholte Zusammenarbeit im Rahmen der Kärntner Exportoffensive von WK-Kärnten und Land Kärnten mit Karstadt/Galeria Kaufhof in Deutschland, die Kärnten an sich und insbesondere Kärntner Lebensmittel in ausgewählten Filialen prominent präsentieren würde.

Auch die Wirtschaftskammer Kärnten trage mit ihren Netzwerken und Beratungen maßgeblich zu diesen Bemühungen bei, wie Meinrad Höfferer, Vize-Direktor der Wirtschaftskammer Kärnten und Leiter der Kärntner Außenwirtschaft feststellt: „Um Kärnten für ausländische Firmen und Investoren noch attraktiver zu machen, bedienen wir uns einer ganzen Palette an Werkzeugen. Das beginnt mit unserer Exportoffensive in Form von Kärntner Gruppen-Messeständen und Wirtschaftsmissionen und reicht bis hin zum Netzwerk der WKO-Wirtschaftsdelegierten mit 100 AußenwirtschaftsCentern rund um den Globus. Durch all diese Maßnahmen tragen wir die Marke Kärnten an interessierte Unternehmen und Investoren heran und promoten dabei natürlich auch besonders unseren Tourismus. Mit der Vereinigung der Alpen-Adria-Wirtschaftskammern, bei der Kärnten den permanenten Vorsitz führt, haben wir einen starken Interessenverbund geschaffen, dem neben Kärnten weite Teile der Alpe-Adria-Region angehören und der die wirtschaftliche Zusammenarbeit der beteiligten Regionen vorantreibt.“ 

Wesentliche Forderungen erfüllt

Ein großes Vorankommen sieht Höfferer bei der Nutzung und dem Ausbau von Synergien mit den einzelnen Projektpartnern unter einer Dachmarke: „Schon seit geraumer Zeit nutzt die Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (BABEG) unser Netzwerk der AußenwirtschaftsCenter, um weltweite Kontakte zu knüpfen und Standort-Veranstaltungen durchführen zu können. Unsere bestehenden und gut ausgebauten Strukturen im Bereich Export bringen wir also genauso in das Standortmarketing mit ein wie unser Know-how und die Nähe zu unseren am Export interessierten Unternehmen. Messen und Ausstellungen laufen unter der Dachmarke Kärnten und stellen das Bundesland als innovativen und in der ‚Green Technology‘ führenden Standort in den Fokus des Interesses.” Hilfreich sei dabei auch die Erfüllung des Wunsches nach einem aussagekräftigen Imagevideo, das die Stärken Kärntens bildgewaltig in Szene setze. Synergien seien nun auch für Außenstehende besser sichtbar und nachvollziehbarer. Durch die geschaffene Dachmarke sei es prinzipiell leichter und effektiver, für Kärnten ein wirkungsvolles Standortmarketing zu betreiben und so den größtmöglichen Nutzen für alle Beteiligten zu schaffen, so Höfferer.

Mustergültige Förderungen machen Kärnten attraktiv

Ein großer Standortvorteil seien die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten Firmen, die in Kärnten Fuß fassen wollen: „Die KWF-Förderungen für Investitionen, an dessen Ausarbeitung die Wirtschaftskammer Kärnten maßgeblich beteiligt war, und die mit den Landesförderungen abgestimmten (und kombinierbaren) Investitionsförderungen des Bundes sorgen gerade in Corona-Zeiten international für große Beachtung und machen speziell Kärnten zu einem attraktiven Standort für Unternehmen”, so Höfferer.

Auch die Stärken in der Lehrlingsausbildung und die dadurch hervorragend ausgebildeten Fachkräfte seien ein großer Pluspunkt für Kärnten: „Mit dem Alpen-Adria-Lehrling haben wir ein einzigartiges grenzüberschreitendes Projekt geschaffen. Durch den Lehrlingsaustausch zwischen den Alpen-Adria-Regionen erhalten wir perfekt auf die regionalen Bedürfnisse ausgebildete Fachkräfte, die für den Arbeitsmarkt und ausländische Firmen, die in Kärnten ansässig werden wollen, höchst attraktiv und ein starkes Kriterium für eine Entscheidung zugunsten Kärntens sind”, stellt Höfferer ein Alleinstellungsmerkmal des Standorts Kärnten heraus.

Für die Wirtschaftskammer Kärnten sei es jetzt wichtig, den eingeschlagenen Weg, die gut genutzten Synergien und das gemeinsame Vorgehen weiter zu stärken und auszubauen. Höfferer verspricht dafür die volle Unterstützung der Wirtschaft: „Wir haben jetzt einen Status erreicht, der es uns erlaubt, mit vereinten Kräften wirkungsvolles Standortmarketing zu betreiben und Kärnten so sukzessive zu stärken und als Wirtschaftsstandort auszubauen. Ein großer Zwischenerfolg, den es nach Kräften zu konsolidieren gilt.”