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Sommer, Sonne, Sicherheit

Die Landespolizeidirektion Kärnten und die Wirtschaftskammer Kärnten haben bereits im Vorjahr eine Sicherheitspartnerschaft geschlossen und geben passend zum Sommerstart nun Tipps, wie Reisende ihre verdiente Freizeit sorglos genießen können.

Geschäftsführerin Petritsch, Bundesländerkoordinator Gabrutsch, Kontrollinspektor Kügerl, Fachgruppenobfrau Brennacher-Springer, Stadtpolizeikommandant Horst und Landespolizeidirektor-Stellvertreter Rauchegger.
© WKK/Studiohorst Geschäftsführerin Petritsch, Bundesländerkoordinator Gabrutsch, Kontrollinspektor Kügerl, Fachgruppenobfrau Brennacher-Springer, Stadtpolizeikommandant Horst und Landespolizeidirektor-Stellvertreter Rauchegger.
Im Urlaub möchte man entspannen, die Alltagsprobleme hinter sich lassen und einfach nur genießen. Damit dieser Traum aber nicht rasch zum Albtraum wird, informieren die Landespolizeidirektion Kärnten und die Fachgruppe der Kärntner Reisebüros im Rahmen der Initiative „GEMEINSAM.SICHER“ umfassend zum Thema Sicherheit im In- und Ausland. Die Sicherheitspartner tauschen regelmäßig Informationen aus und ergreifen – jeder in seinem Bereich – Maßnahmen, damit potentielle Gefährdungen früh erkannt werden oder gar nicht entstehen. Der Landespolizeidirektor-Stellvertreter und Bundesländerverantwortliche für „GEMEINSAM.SICHER“, Wolfgang Rauchegger, will mit dem österreichweiten Projekt Kooperationen weiterentwickeln, um die Umwelt sicherer zu gestalten: „Wir gehen auf Menschen und Verantwortungsträger zu, damit wir gemeinsam für mehr Sicherheit sorgen können.“

„Sicherheit ist mittlerweile kaufentscheidend“, weiß WK-Fachgruppenobfrau Andrea Brennacher-Springer und meinte beim heutigen Pressegespräch: „Wir möchten keinesfalls ein ungutes Gefühl verbreiten, sondern die Reisenden darauf aufmerksam machen, wie sie Diebstähle und Co. verhindern können oder was zu tun ist, wenn eben doch einmal etwas passiert.“ Laut der Reiseexpertin beginnt Sicherheit schon bei der Buchung des Urlaubs und da sind Reisebüros eine hervorragende Anlaufstelle: „Wir sind Ansprechpartner Nummer eins, wenn es um Infos zu Land, Leuten, Umgebung und Sicherheit geht“, so Brennacher-Springer und weiter: „Reisebüros haben natürlich vertragliche Pflichten, um die Sicherheit ihrer Kunden zu gewährleisten, aber wir haben auch bestens ausgebildetes Personal. Meiner Einschätzung nach braucht ein Reisebüromitarbeiter etwa fünf Jahre, um alle Facetten von Reisen kennengelernt zu haben. Viele Urlauber unterschätzen die Komplexität und die Tücken einer Buchung.“

Damit spricht Andrea Brennacher-Springer die zahlreichen Onlinebuchungen an. „Ich verstehe, dass man gewisse Reisen einfach selbst online bucht – dagegen spricht auch nichts. Allerdings beschäftigt man sich bis zu 30 Stunden mit dem Sammeln von Informationen bis zur Buchung. Durch kompetente Berater im Reisebüro spart man sich enorm viel Zeit.“ Neben dem Zeitfaktor spielt die Sicherheit auch eine große Rolle. „Angenommen ein Flug wird gecancelt und die Anschlussflüge gehen sich dann nicht mehr aus, zusätzlich schafft man es nicht rechtzeitig zum Hotel. Bucht man über ein Reisebüro, ruft man einfach seinen Betreuer an, der weiterhilft und unterstützt. Bucht man hingegen selbst, ist man mit all diesen Problemen auf sich gestellt und hat vermutlich eine Telefon- und E-Mail-Odyssee vor sich“, mahnt die Fachgruppenobfrau. Die Kärntner Reisebüros sind als sichere Anlaufstelle mit ihrem Expertenwissen stets bemüht, ihren Kunden nicht nur bei der Reisevorbereitung zur Seite zu stehen, sondern auch das Sicherheitsnetz zu bieten, sollte es Schwierigkeiten geben.

Zu mehr Sicherheit bei der Urlaubsplanung rät auch Wolfgang Rauchegger: „Reisende sollten sich vor der Abreise versichern, dass ihre Wohnung oder ihr Haus gut gesichert ist und keine Türen oder Fenster offenstehen. Wertsachen sind am besten in einem (Bank-)Schließfach aufgehoben und wenn man Nachbarn oder Freunde hat, die immer mal im Zuhause nach dem Rechten sehen und während der Abwesenheit Zeitungen vor der Haus- oder Wohnungstür entfernen, ist das ideal. Wichtige Dokumente, wie etwa Pass, Führerschein und Kreditkartennummer sollte man kopieren“, empfiehlt Rauchegger. Im Urlaubsland selbst gibt es einige Dinge, die man für einen entspannten Aufenthalt beachten sollte. Bundesländerkoordinator Wolfgang Gabrutsch und der Klagenfurter Stadtpolizeikommandant Horst Jessenitschnig raten daher: „Geld und Schmuck gehören in den Hotelsafe, Kreditkartenrechnungen besser behalten und nicht einfach wegwerfen und Geldwechsel sollte man stets nur in Banken durchführen. Beim Kauf von Urlaubssouvenirs muss man auf die Aus- und Einreisebestimmungen achten. Das Ziel ist es, dass die Menschen geeignete Maßnahmen ergreifen, damit sie sich vor, im und auch nach dem Urlaub sicher fühlen können.“ „Mit einigen Kniffen und genereller Achtsamkeit sollte dann Sommer, Sonne und vor allem Sicherheit nichts mehr im Wege stehen“, ist WK-Fachgruppenobfrau Andrea Brennacher-Springer überzeugt.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
Fachgruppe der Kärntner Reisebüros
Mag. Angelika Petritsch
T 05 90 90 4 - 620
E angelika.petritsch@wkk.or.at

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