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Sind Sie schon digital?

Der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) und die Wirtschaftskammer Kärnten starten zum „Digitalen Jahr“ des Landes Kärnten eine maßgeschneiderte „KMU DIGITAL Investitionsoffensive“. Die Einreichfrist läuft bis 30. Juni.

Machen sich für die Digitalisierung von Kärntner Betrieben stark: Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig, KWF-Vorständin Sandra Venus, WK-Serviceleiterin Jutta Steinkellner, Landeshauptmannstellvertreterin Gaby Schaunig und KWF-Vorstand Erhard Juritsch.
© WKK/fritzpress Machen sich für die Digitalisierung von Kärntner Betrieben stark: Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig, KWF-Vorständin Sandra Venus, WK-Serviceleiterin Jutta Steinkellner, Landeshauptmannstellvertreterin Gaby Schaunig und KWF-Vorstand Erhard Juritsch.
Der Digitalisierungstrend bietet für Unternehmen ein großes Potenzial an Chancen. Zugleich steigen durch die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung sämtlicher Dienstleistungs- und Produktionsbereiche aber auch die Herausforderungen, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) startet nun in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Kärnten eine maßgeschneiderte "KMU DIGITAL Investitionsoffensive". Volle Unterstützung findet die Aktion beim neuen Kärntner Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig: "Dabei handelt es sich um ein komplexes Thema, das alle Lebensbereiche umfasst. Das Projekt trägt dazu bei, dass Digitalisierung kein Schlagwort bleibt. Für viele Unternehmen bedeutet sie eine Chance, für sehr viele andere ist sie aber die Voraussetzung, um im Markt zu bleiben." Das "KMU DIGITAL Erfolgsprogramm" - eine Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und der Wirtschaftskammer Kärnten - bietet KMU umfassende Unterstützung, diese Chancen wahrzunehmen.

Auch LHStv. Gaby Schaunig ist von den umfassenden Auswirkungen der Digitalisierung überzeugt: "Es gibt keinen Sektor, der daran vorbeikommt und keine Betriebsgröße die nicht betroffen sein wird - vom Kleinstunternehmen bis zum internationalen Großkonzern, von der Hochtechnologie bis hin zu Dienstleistung und Gewerbe. Es ist notwendig, sich bereits jetzt auf die kommenden Veränderungen einzustellen, dabei möchten wir die Arbeitgeber und Arbeitnehmer unterstützen."

Man sei sich aber auch im Klaren, dass es nicht nur Gewinner geben werde. Daher müssten die Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass einerseits möglichst viele Kärntnerinnen und Kärntner von der Digitalisierung profitieren würden. Technologiereferentin Schaunig: "Andererseits aber müssen wir auch Vorsorge für all jene treffen, die Unterstützung brauchen, weil sie mit dieser rasanten Entwicklung vielleicht nicht entsprechend mithalten können. Mit der KWF-Investitionsoffensive möchten wir Kärntner Unternehmen - insbesondere Kleinstunternehmen - auf dem Weg der Digitalisierung unterstützen."

Die Offensive umfasst neben geförderten Kursen und Weiterbildungen auch Veranstaltungen sowie Angebote zur Bewusstseinsbildung, zur Informationsvermittlung und zum Wissenstransfer sowie das mit je Unternehmen bis zu einmalig 4.000 Euro dotierte "KMU DIGITAL Förderprogramm für Beratung und Qualifizierung". Dabei geht es vorrangig um die Themenfelder E-Commerce & Social Media, Geschäftsmodelle und Prozesse sowie IT-Sicherheit und Datenschutz. Jutta Steinkellner, Leiterin des Servicezentrums der WK Kärnten: "Kärntner KMU werden in aufeinander abgestimmten Schritten an die Digitalisierung herangeführt: Am Anfang steht ein kostenloser KMU DIGITAL Online-Status-Check, der durch eine von der Wirtschaftskammer geförderte und dadurch für das Unternehmen ebenfalls kostenlose KMU DIGITAL Potentialanalyse durch zertifizierte Digitalisierungsberater ergänzt wird." Als nächster Schritt steht die zu 50 Prozent von der Wirtschaftskammer Kärnten geförderte KMU DIGITAL Beratung, also die Entwicklung einer ganzheitlichen Umsetzungsstrategie und die Planung konkreter Maßnahmen auf dem Programm.

Mit dem dabei entstehenden KMU DIGITAL Beratungsbericht wendet sich das Unternehmen an den KWF. "Das mit der Wirtschaftskammer abgestimmte, gemeinsame Digitalisierungspaket ist stimmig und auf Kleinst- und Kleinunternehmen zugeschnitten, die in diesem Bereich noch einen Aufholbedarf haben", unterstreicht das KWF Vorstandsduo Sandra Venus und Erhard Juritsch. Der KWF fördert ausschließlich die im KMU DIGITAL Beratungsbericht empfohlenen Investitionsmaßnahmen von Kleinst- und Kleinunternehmen im Zuge einer zeitlich befristeten Ausschreibung mit Einreichfrist bis spätestens 30. Juni 2018. Eine Jury entscheidet über die Reihung der eingereichten Projekte, wobei Kleinstunternehmen aus den Bereichen produzierendes Gewerbe, Industrie und produktionsnahe Dienstleistungen sowie Tourismus und Freizeitwirtschaft (Hotellerie, Gastronomie) vorrangig berücksichtigt werden.

Alle Details auf www.kwf.at/digitalisierung und www.kmudigital.at.

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