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Silvester: Sicherheit hat Priorität

Zum Jahreswechsel bietet das Feuerwerk ein besonderes Schauspiel, doch es ist Vorsicht geboten.

Feuerwerk
© KK
„Sicherheit und der richtige Umgang mit Feuerwerken ist dem Pyrotechnikfachhandel ein wichtiges Anliegen“, hält Hans Liebenwein, Branchensprecher des Pyrotechnikhandels in der Wirtschaftskammer Kärnten, anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsels fest. Daher werde rechtzeitig darüber informiert, welche Altersgrenzen beim Abfeuern von Feuerwerksartikeln einzuhalten sind: „So gilt etwa für Bodenfeuerwirbel, Blitzkugeln und Tischfeuerwerke ein Mindestalter von zwölf Jahren. Andere Pyrotechnikartikel wie etwa Feuerwerksraketen dürfen erst ab 16 abgeschossen werden“, appelliert Liebenwein an Jugendliche und Eltern.

Informationen über Feuerwerkskategorien und Altersgrenzen stellt der österreichische Pyrotechnikhandel online zur Verfügung, Informationen zu Besitz, Verwendung und Überlassung von pyrotechnischen Gegenständen liefert das Innenministerium hier.

Sicherheitsbestimmungen und Grebauchshinweise

Der Pyrotechnikspezialist ruft in Erinnerung: „Unbedingt sind auch die Sicherheitsbestimmungen und Gebrauchshinweise für Feuerwerkskörper zu befolgen; sie sind am Pyrotechnikartikel selbst beziehungsweise auf der Verpackung zu finden. Diese sehen Sicherheitsabstände, Altersgrenzen und die Handhabung vor.“ Feuerwerks- und Knallkörper sind stets vom Körper weg zu richten und sollen niemals in der Hand gehalten oder auf Menschen gerichtet werden.

„Vorsicht ist weiters bei pyrotechnischen Artikeln aus dem Ausland oder aus dem Onlinehandel geboten. Diese Selbstimporte entsprechen in vielen Fällen nicht den österreichischen Sicherheitsvorschriften“, warnt Liebenwein. Das gilt auch für Bestellungen von Feuerwerkskörpern bei zweifelhaften Quellen im Internet.
Mehr als 50 Euro geben Konsumenten in Österreich rund um Silvester für Feuerwerksartikel aus. Gekauft werden diese bevorzugt bei den dafür aufgestellten Verkaufsständen – davon gibt es rund 10.000 – in Baumärkten sowie im Lebensmittelhandel.

Österreichweit werden jährlich etwa 18 Millionen Euro für pyrotechnische Artikel ausgegeben, in Kärnten sind es etwa 1,2 Millionen.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandel
Dr. Günter Schmidauer
T 05 90 904 – 320
guenter.schmidauer@wkk.or.at

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