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Mandl: Sichere Energieversorgung ist keine ideologische Spielwiese!

Die Wirtschaft hat mit den Aussagen der Kärntner Umweltanwaltschaft keine Freude: „Wir brauchen eine rasche Energiewende und einen belastbaren Energiemix, keine Schlagworte und sinnlosen Einzelmaßnahmen“, kritisiert WK-Präsident Mandl.

Jürgen Mandl
© Alexander Zagorz
Klarer Widerspruch zu den unausgegorenen Ideen der Kärntner Umweltanwaltschaft und ihrer heutigen Forderung nach Einführung von Tempo 100/80 auf Österreichs Straßen kommt von der Wirtschaftskammer. „Mir mangelt es an Verständnis, wie man in einer dermaßen prekären Situation für die Wirtschaft und die Menschen glaubt, mit schlichten Schlagworten die gewaltigen Herausforderungen für die Energieversorgung des Landes und die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe lösen zu können“, erklärte dazu Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl.

Die seit Jahren aus der Perspektive des Klimaschutzes diskutierte Energiewende habe durch die Gefährdung der Versorgung mit Erdgas eine völlig neue Dynamik bekommen. Die Antwort darauf könne nur eine möglichst rasche Umstellung der Energieproduktion auf einen Mix aus allen zur Verfügung stehenden nachhaltigen Energiequellen wie Wasserkraft, Biomasse, Fotovoltaik und Windkraft sein, um den Klimawandel aufzuhalten und die verbleibenden Industrieprozesse, die derzeit ausschließlich mit Erdgas möglich seien, aufrechterhalten zu können.

Eine Temporeduktion auf Autobahnen und Freilandstraßen würde zu dieser Mammutaufgabe einen bestenfalls geringen Beitrag leisten. Mandl: „Wir brauchen einen detaillierten Alternativenergiemasterplan von der Planung der nötigen Anlagen über die behördlichen Genehmigungen bis zur Finanzierung, der uns möglichst rasch aus der bedrohlichen Abhängigkeit von russischem Gas und aus dem fossilen Zeitalter herausführt und dabei unsere Wirtschaftskraft bewahrt oder sogar erhöht. Bei dieser enormen Aufgabe erwarte ich mir das unermüdliche Engagement der Umweltanwaltschaft!“

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