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Sicher durch den Winter wedeln!

Frischer Pulverschnee, unzählige Pistenkilometer, herrliche Wintersonne – auf Kärntens Bergen ist Schneespaß angesagt. Leider überschatten Berichte über schwere Unfälle auf den Pisten die Winterfreude. Doch was auf den ersten Blick so gefährlich klingt, muss in die richtige Relation gerückt werden, denn: Skifahren ist kein Risiko-Sport und Österreichs Seilbahnen sind „Sicherheits-Weltmeister“!

Jedes Jahr verunglücken Ski- und Snowboardfahrer auf Österreichs Pisten. Die Ursachen dafür sind in den allermeisten Fällen Fahrfehler, falsche Bindungseinstellung und Selbstüberschätzung. Da jeder Unfall einer zu viel ist, hat für alle Gastgeber und ebenso für Österreichs Seilbahnen die Sicherheit oberste Priorität. Klaus Herzog, Obmann der WK-Fachgruppe Seilbahnen, hebt die Zuverlässigkeit von Österreichs Seilbahnen hervor: „Etwa 3.000 Anlagen transportieren im Schnitt jährlich 540 bis 600 Millionen Personen. Um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten, investiert die Seilbahnwirtschaft mehr als 500 Millionen Euro in die Instandhaltung und Modernisierung technischer Anlagen.“

Zum Schutz und für das Wohl der Wintersportgäste setzen die Seilbahnunternehmen viele zusätzliche Maßnahmen: Optimale Pistenpräparierung und –pflege, Hinweistafeln und Leitsysteme, Pistensicherung und Lawinenschutz sowie Unfallverhütung und Pistenrettung. „Wir geben jährlich rund 11 Millionen Euro für die Pistenrettung sowie die Schulung und Ausbildung von Mitarbeitern für den sicheren Rettungseinsatz aus“, bestätigt Herzog.

Skifahren: viel sicherer als der Ruf

Der Österreichische Skiverband (ÖSV) gibt regelmäßig Untersuchungen zum Thema Skisicherheit in Auftrag und die Ergebnisse von 2012/13 räumen mit dem gefährlichen Image des Skisports durchaus auf. Es gibt heutzutage um die Hälfte weniger Skiunfälle als noch vor zehn Jahren – anders ausgedrückt: Bei zehn Skitagen pro Jahr verletzt man sich einmal in 175 Jahren! Fakt ist, die Anzahl der Unfälle sinkt trotz stetiger Zunahme der Skifahrer-Tage. Diese positive Entwicklung wird durch die Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit unterstrichen. Diese besagt, dass die Wintersaison 2014/15 mit 6.219 verunfallten Personen im zehnjährigen Durchschnitt (6.253 Personen) liegt. Ein Drittel der Unfallbeteiligten blieb dabei unverletzt.

Und auch die Anzahl der Todesopfer ist rückläufig. Im vergangenen Jahr mussten 33 Personen (2013/14 waren es noch 37 und vor fünf Jahren sogar 52) ihr Leben bei ihrem Hobby lassen. Knapp die Hälfte verstarb an Herz-Kreislauf-Störungen, die restlichen Toten sind aufgrund von Stürzen, Abstürzen, Kollisionen oder Verirren am Berg zu beklagen. „Die vorliegende Statistik lässt Mutmaßungen zu einem deutlichen Trend zu schwerwiegenden Unfallfolgen keinesfalls zu“, gibt der Fachgruppen-Obmann zu bedenken.

Verantwortung übernehmen

Als eine der führenden Skinationen leistet Österreich Aufklärungsarbeit bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zum Thema Skisicherheit. Die ARGE „safer snow more fun“ – bestehend aus dem ÖSV, dem Fachverband der Seilbahnen der Wirtschaftskammer Österreich, der Tourismus-Servicestelle im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, dem Sportartikelhandel der Wirtschaftskammer Österreich und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit – setzt mit witzigen, provokativen Kampagnen auf Bewusstseinsbildung.

Klaus Herzog ist überzeugt, dass frühzeitige Aufklärung von großer Bedeutung ist: „Ziel der ARGE ‚safer snow more fun‘ ist es, Themen wie richtige Ausrüstung, Eigeneinschätzung, Pistenregeln und Verantwortung aufzugreifen und deren Wichtigkeit in den Köpfen der Wintersportler zu verankern – um so einen unfallfreien, spaßigen Tag auf Kärntens Pisten zu verbringen.“

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