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Seit Jahrzehnten sorgt Mahkovec für Spannung

Seit über 50 Jahren bündelt Mahkovec in Lavamünd Know-how und Erfahrung auf dem Gebiet der Elektrotechnik. Neben dem Handel spezialisierte sich der Betrieb immer mehr auf Elektroinstallationen.

Claudia Blasi
Susanne Stempfer führt den Betrieb seit 1998 – Sohn Chris steht bereits in den Startlöchern, um die Nachfolge anzutreten.
© Emhofer Susanne Stempfer führt den Betrieb seit 1998 – Sohn Chris steht bereits in den Startlöchern, um die Nachfolge anzutreten.

Respekt muss man sich erarbeiten – davon ist Susanne Stempfer, Geschäftsführerin bei Mahkovec, überzeugt. Sie hat 1998 den Familienbetrieb ihrer Eltern Ingrid und Heinz Mahkovec mit den Stand­orten St. Paul im Lavanttal und Lavamünd übernommen. „Geplant war das nicht“, erzählt die Unternehmerin. Sie besuchte die Hotelfachschule, denn eigentlich war ihre Schwester für die Betriebsnachfolge vorgesehen. Doch es kam anders als geplant und Stempfer stand plötzlich vor der Entscheidung, den Familienbetrieb als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern zu übernehmen: „Das ist mir nicht leicht gefallen, ich hatte ja keinen Bezug zu elektrischen Geräten.“ 
Vor allem die ersten fünf Jahre waren für die junge Unternehmerin eine schwere Zeit. Vom Magazin über die Buchhaltung bis zum Verkauf habe sie sich durch alle Bereiche getestet. Eine große Stütze waren ihr dabei vor allem die langjährigen Mitarbeiter des Betriebes: „Die meisten haben bei meinen Eltern gelernt und sind auch geblieben, auf so ein Team ist einfach Verlass.“ 


Heute zählt Mahkovec mit 146 Mitarbeitern zu den größten privaten Elektrobetrieben in Kärnten. Neben dem Handel hat sich der Betrieb mit Elektroinstallationen in Großgebäuden über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Der Handel mit Elektrogeräten ist in erster Linie aufgrund der Konkurrenz im Internet auf zehn Prozent geschrumpft, doch die Nachfrage nach Elektroinstallationen stieg umso mehr. Vier Projektleiter sorgen an zwei weiteren Stand­orten in Graz und Klagenfurt für einen reibungslosen Projekt­ablauf. Zu den Kunden zählen öffentliche Auftraggeber wie die Kärntner Landesregierung, Krankenhäuser, Fachmarktzentren oder Pflegeheime. „Der Markt ist ständig im Wandel und wer den Anschluss nicht verlieren möchte, muss auch mit dem Geschäftsmodell flexibel sein“, ist die Chefin überzeugt. 

Wer flexibel ist, hat es leichter


Dass Stempfer auch in anderen Unternehmensbereichen mutig neue Wege beschreitet, habe sie vielfach bewiesen. Etwa mit der Einführung der Vier-Tage-Woche in der Installation vor rund 15 Jahren: „Wir haben den wirtschaflichen Aufwand und Ertrag abgewogen und mit unseren Mitarbeitern besprochen. Viele sind Nebenerwerbsbauern und diese waren von der Idee besonders begeistert.“ 
Von der Norm abweichend ist auch das jährliche Herbstfest, das im Vorfeld der etwas kleineren internen Weihnachtsfeier abgehalten wird. „Es ist ein Dankeschön an unsere Mitarbeiter und  Lieferanten“, erzählt Stempfer. 
Etwas Neues hat sich die aufgeschlossene Unternehmerin auch in der Weiterbildung ausgedacht. Ab sofort wird die Lehre mit Matura und die Berufsmatura im eigenen Betrieb angeboten. Samstagsvormittag soll dabei gemeinsam mit dem WIFI ein Kurs im neuen Besprechungsraum in der Filiale in St. Paul im Lavanttal stattfinden. Jeder der 36 Lehrlinge und auch Interessierte außerhalb des Hauses sind dazu eingeladen.
Weiterentwicklung ist der Geschäftsführerin eine Herzensangelegenheit. Damit sie selbst immer „up to date“ ist, besucht sie aktuell einen Lehrgang für Gestaltpädagogik, denn ständige Fortbildung sei der Schlüssel zum Erfolg, vor allem in dieser schnelllebigen Branche.

Für die Zukunft des Familienbetriebes ist gesorgt. Sohn Chris hat bereits 2008 im Unternehmen Fuß gefasst. Er begann mit einer Elektroinstallationslehre im Betrieb. 2016 wechselte er in das technische Büro und übernahm 2018 die IT-Administration. Nach dem Vorbild seiner Mutter ist er schon bald bereit, weiterhin für Spannung bei Mahkovec zu sorgen.

Dieser Artikel erschien in der "Kärntner Wirtschaft", Ausgabe 9.

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